Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Joel Kessler holt sich am Urner Kantonalen seinen 4. Kranz im 8. Rang
Urner Kranz für Joel Kessler

Am diesjährigen Urner Kantonalschwingfest in Erstfeld kam es wie erwartet zu einem Gästesieg. Der Südwestschweizer Eidgenosse Lario Kramer siegte dank einem Schlussgangerfolg gegen den Luzerner Toni Kurmann. Von den Ausserschwyzer Schwingern glänzte erneut Joel Kessler, der sich seinen zweiten Saisonkranz erkämpfte.

Unter den 204 angetretenen Schwingern, zählten die sechs Eidgenossen zu den erstgenannten Siegesanwärtern. Da unter den geladenen Gästen mit dem Freiburger Lario Kramer und dem Bündner Armon Orlik zwei Hochkaräter zugegen waren und ein grosser Teil der ISV Elite nicht am Start war, roch es schon Beginn weg nach einem Gästesieg. Die beiden auswärtigen Eidgenossen kamen ihrer grossen Reputation nach und räumten von Beginn an ihre ärgsten Konkurrenten eigenhändig aus dem Weg. Es sah schon nach einem reinen Gästeschlussgang aus, als Orlik im fünften Gang überraschend an der zähen Verteidigung des Luzerners Joel Ambühl scheiterte. So war der Weg frei für den Freiburger Kramer, der in einem intensiven Schlussgang Toni Kurmann besiegen und sich als verdienter Sieger ausrufen lassen durfte.

Zweiter Saisonkranz für Joel Kessler
Von den sieben Ausserschwyzern konnten in Erstfeld am Ende Joel Kessler und Ueli Hegner um die begehrten Kränze schwingen, wobei sich Kessler mit dem achten Schlussrang nach starker Tagesleistung die Butter nicht mehr vom Brot nehmen liess. Joel Kessler (Siebnen) wirkte dieses Jahr an einigen Festen nicht gerade überzeugend und oft zu unkontrolliert im Sägemehl. Im richtigen Moment kommt der Märchler aber in Fahrt. Schon letzte Woche am Schwyzer im Muotathal krönte er eine gute Leistung mit dem Kranzgewinn. Und dieses Mal zeigte sich Kessler noch stärker. Auf jeden Fall machten die Plattwürfe gegen die gestandenen Kranzer Christian Odermatt und Toni Omlin grossen Eindruck und auch Lars Herger wurde überzeugend besiegt. Remis trennte Kessler sich von Samuel Schwyzer und im Kampf um die Schlussgangqualifikation gegen den starken Luzerner Damian Egli. Im letzten Gang trennte sich der Märchler in einem auf Sicherheit bedachten Gang gegen Michael Zurfluh unentschieden, was beiden zum verdienten Kranzgewinn reichte.

Keine weiteren Kränze für Ausserschwyzer Schwinger
Ueli Hegner (Siebnen) hielt sich bis zum letzten Gang im Kranzrennen. Sein Highlight war der Sieg im vierten Gang gegen den starken Luzerner Alexander Hirsiger. Im entscheidenden Duell musste der Märchler nach einer Niederlage das Eichenlaub dem Luzerner Josef Lustenberger überlassen.

Reto Nötzli (Pfäffikon) zog am Urner einen rabenschwarzen Tag ein. Der Höfner Eidgenosse kassierte nach der Startniederlage gegen den Festsieger Kramer noch zwei weitere, unerwartete Taucher gegen Reto Kaufmann und Lukas Bissig ein, was seine Kranzchancen zunichtemachte.
Alex Styger (Schindellegi) lieferte ein Tagespensum von zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlage ab. Der Schübelbachner Adrian Schnellmann erreichte zwei Siege und vier Niederlagen und der Galgener Stefan Gemsch ein Sieg und fünf Niederlagen.
Der junge Tuggner This Bamert erreichte ein Sieg und drei Niederlagen und verpasste damit den Ausstich knapp.
HRU



Drei Kränze für den SKMH am Schwyzer Kantonalen in Muotathal
Steigerung des SKMH

Nicht weniger als sieben Athleten des Schwingklubs March-Höfe durften sich bis zum Schluss berechtigte Hoffnungen auf einen Kranz machen. Am Schluss waren es mit Reto Nötzli, Joel Kessler und Alex Huber drei Schwinger aus der Region, die das schafften. Sowohl Ueli Hegner wie auch Beni Züger haben gestern Sonntag in Muotathal einen starken Wettkampf abgeliefert und überzeugt. Auch Alexander Schnellmann und Roman Ulrich standen den beiden nicht nach. Die SKMH-Schwinger haben sich im Vergleich zu den beiden Kantonalfesten zuvor, dem Ob- und Nidwaldner in Kerns sowie dem Zuger Kantonalen in Baar, um einiges verbessert und überzeugt. Der Auftritt in Muotathal darf durchaus als Lichtblick für den weiteren Verlauf der Saison gewertet werden. Es scheint ein regelrechter Ruck durch die Mannschaft gegangen zu sein. Pech hatte Roman Ulrich. Der junge Schwinger verletzte sich schwer am Fuss und musste ins Spital zum Untersuch gebracht werden.
Höfner Volksblatt
Kranzgewinn für Reto Nötzli und Alex Huber am Ob.-Nidwaldner Kantonalen in Kerns. Alex Styger verpasst den Kranz um den verflixten viertel Punkt

Zwei Kränze für Schwingklub March-Höfe in Kerns

Das Ob/Nidwaldner Kantonalschwingfest 2022 in Kerns, wird als besonderes in die Geschichte eingehen. Kaum einmal hatte ein derartiges Favoritensterben stattgefunden wie am zweiten ISV Kantonalen der Saison. Nutzniesser der einmaligen Situation wurde der Zuger Fabian Durrer, der im völlig unerwarteten Schlussgang den einheimischen Nichtkranzer Christian Zemp bezwingen konnte und seinen ersten Kranzfestsieg feiern durfte.

Acht Eidgenossen waren in Kerns gemeldet, nach der verletzungshalber bedingten Absage vom Rothenthurmer Alex Schuler gingen sieben an den Start. Bereits nach dem Anschwingen gab es einige prominente Opfer, darunter auch der Höfner Eidgenosse Reto Nötzli. Nach zwei Remis hatte Nötzli keine Chance mehr auf den Tagessieg. So ging es munter weiter und von Gang zu Gang erwischte es einen weiteren Eidgenossen, darunter auch die meistgenannten Favoriten Sven Schurtenberger und Kilian von Weissenfluh. Wer jetzt dachte, dass die starken Teilverbandskranzer von der besonderen Ausgangslage Profit ziehen könnten, sah sich getäuscht. Auch die starken Kämpfer aus der zweiten Reihe verloren zu viele Punkte um in den Schlussgang zu gelangen. So waren am Ende Fabian Durrer und Christian Zemp die Glücklichsten auf dem Platz. Grundsätzlich beleben saftige Überraschungen das Geschäft, sorgen für Freude und Gesprächsstoff. Für die Innerschweizer Verantwortlichen und arrivierten Schwinger sollte dieser Umstand in Hinsicht auf die weitere Saison aber auch für Stirnrunzeln sorgen.

Schwingklub March-Höfe mit starker Teamleistung

Der SKMH war in Kerns mit fünf Schwingern vertreten. Davon konnten zuletzt vier um die begehrten Kränze schwingen. Reto Nötzli und Alex Huber konnten ihren letzten Gang gewinnen und sicherten sich das erste Eichenlaub der Saison. Somit gingen von den gesamthaft vier Schwyzer Kränzen zwei in die Ausserschwyz.

Als bestklassierter Ausserschwyzer belegte Reto Nötzli aus Pfäffikon den vierten Rang. Zum Auftakt lieferte sich Nötzli mit dem Eidgenossen Erich Fankhauser ein lebhaftes Remis. Nicht eingeplant war aber das Unentschieden im zweiten Gang gegen Jonas Durrer. Danach zeigte der Höfner welche Klasse in ihm steckt und holte sich vier Siege in Serie gegen Tobias Hurschler, Pascal Röthlin, Niklaus Scherer und Remo Wallimann.

Im sechsten Rang holte sich Alex Huber seinen ersten Saisonkranz. Der Tuggner konnte seine gute Form der letzten Wochen konservieren und zeigte eine starke Leistung. Nach siegreichem Auftakt gegen Andrin Waser trotzte Huber dem höher eingeschätzten Christian Bucher ein Remis ab. Mit Kevin Ettlin und Michael Gander feierte der Tuggner nicht lange und gewann sicher. Gegen den Urner Eidgenossen Andi Imhof hatte Huber im fünften Gang keine Chance und verlor. Im entscheidenden Gang wurde der Märchler mit Kilian Berchtold als Gegner von der Einteilung fair behandelt. Huber wusste diese Chance zu nutzen, gewann den letzten Gang und holte sich verdient den Kranz.

Styger im Viertelpech

Der 19jährige Alex Styger aus Schindellegi zeigte ebenfalls einen starken Wettkampf. Am Morgen wurde der Höfner von der Einteilung nicht überladen und Styger holte sich zwei Siege und ein Remis. Im vierten Gang traf der Strassenbauer auf den starken Teilverbandskranzer Ivan Rohrer. Styger trotzte dem Favoriten verdient ein Remis ab und überraschte im fünften Gang gleich nochmals indem er den schwergewichtigen Kranzer Christoph Waser platt auf den Rücken beförderte. Im letzten Gang kam es zum Nichtkranzerduell gegen Tobias Hurschler. Wer gewinnt würde das erste Eichenlaub erkämpfen. Die beiden lieferten sich einen spannenden Kampf, mit Chancenplus für den Höfner, doch keinem wollte der siegbringende Wurf gelingen und so verpassten beide den Kranz. Alex Styger fehlte zuletzt ein lumpiger Viertelpunkt.
Benjamin Züger hatte nach dem Anschwingen einen Sieg und ein Remis vorzuweisen. Gegen den starken Reto Fankhauser hatte der Wangner nichts entgegen zu setzen und verlor. Nach einem weiteren Sieg gegen Michael Ettlin verlor Züger im fünften Gang gegen den Kranzer Remo Odermatt. So hatte der Märchler vor dem letzten Gang noch minime Kranzchancen, musste aber aufgrund seines Notenblatts mit einem zünftigen Gegner rechnen. Diesen kassierte er mit dem Berner Gast dann auch. Bitter war, dass der Teilverbandskranzer 1,25 Punkte mehr auf dem Notenblatt hatte als Züger. Letztendlich hatte dies mit dem Ausgang nichts zu tun, der Berner trat zu dominant auf und überfuhr Züger bereits nach wenigen Sekunden.

Der 17jährige Tuggner This Bamert durfte durch verletzungsbedingte Abmeldungen als Ersatz ebenfalls starten. Mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen verpasste der junge Turnerschwinger knapp den Ausstich.
HRU  



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Ausser Spesen nichts gewesen für die Aktiven des SKMH am Zuger Kantonalen

Joel Wicki siegt am Zuger, Schwingklub March – Höfe schwach
Mit dem Zuger Kantonalschwingfest in Baar wurde der Reigen der Innerschweizer Kranzfeste eröffnet. In einem turbulenten Fest revanchierte sich der grosse Favorit Wicki im Schlussgang gegen den Gersauer Überraschungsmann Marco Ulrich und holte sich seinen ersten Kranzfestsieg in der neuen Saison.

Mit am Start waren auch acht Ausserschwyzer Schwinger, welche aber allesamt zu schwach auftraten um die begehrten Kränze schwingen zu können. Am meisten enttäuschten die Kranzschwinger des SKMH. Joel Kessler aus Siebnen zeigte sich von ihnen noch am besten. Der Märchler blieb aber nach verpasstem Start mit einer Niederlage und einem Remis ohne Chance. Um noch Kranzchancen zu habe hätte Kessler im fünften Gang den unbequemen Marco Lussi bezwingen müssen, ein aussichtsloses Unterfangen. Die Formschwankungen des Siebners Ueli Hegner werfen immer wieder Fragezeichen auf, denn an guten Tagen ist der Märchler für manchen gefährlich. In Baar lief Hegner aber den ganzen Tag seiner guten Form der Vorwoche hinterher und absolvierte ein sehr dürftiges Fest. Daniel Schilter aus Wilen überraschte zum Auftakt mit einem Sieg gegen den starken Zuger Beat Suter. Doch danach riss beim ruhigen Sennenschwinger der Faden und am Schluss landete Schilter weit hinter den Kränzen. Janik Keller aus Pfäffikon zeigte eine für ihn normale Leistung. Doch dem defensiv starken Höfner gelang es nicht Überraschungsmomente zu liefern, was es braucht um in die Kränze zu kommen.  

Adrian Schnellmann mit Topstart
Von den Ausserschwyzer Nichtkranzern erlebte Adrian Schnellmann mit zwei Siegen einen Traumstart. Doch danach wurde der 18jährige Nachwuchsmann von der Realität eingeholt und verlor kontinuierlich an Terrain. Sein Zwillingsbruder Alexander Schnellmann und Simon Bürgi wehrten sich nach Kräften, kamen aber nie in die Nähe der Kränze. Am schlimmsten erwischte es Benjamin Züger. Dieser musste nach einem sieglosen Morgen seine Ambitionen als erster begraben. Da halfen auch die zwei Siege am Nachmittag wenig, diese dienten nur noch der Resultatkosmetik.
Es ist zu beobachten, dass es in den Reihen des SKMH einige talentierte junge Athleten hat. Es ist aber auch ersichtlich, dass diese wohl einiges mehr Zeit brauchen um sich zu entwickeln. Hier ist Geduld und weiteres seriöses Training angesagt.
HRU  

Zwei Auszeichnungen für Märchler Schwinger in Wolhusen

Am Bad Schwinget in Wolhusen traf sich ein Grossteil der Luzerner Elite zum letzten Rangfest vor dem Beginn der Innerschweizer Kranzfestsaison. Joel Wicki feierte einen überlegenen Sieg und Ueli Hegner und Alex Huber gewannen nach starken Wettkämpfen die Auszeichnung.
Der traditionelle Bad Schwinget im Luzerner Hinterland freut sich seit jeher grosser Beliebtheit. Und das friedliche Kräftemessen in Wolhusen mit den Luzernern ist für Schwyzer Schwinger jedes Mal ein echter Gradmesser über den aktuellen Formstand. Bestens im Schuss zeigten sich die Entlebucher Vertreter, allen voran der Sörenberger Joel Wicki. Bereits zur Mittagspause durfte man angesichts der Überlegenheit von einem Entlebucher Festsieger ausgehen. Und der Favorit zog es bis zuletzt überzeugend durch. Nach dem Schlussgangsieg über seinen Klubkameraden Urs Doppmann siegte der Erstgekrönte von Zug überlegen mit lauter Siegen.

Gute Leistungen von Hegner und Huber
Mit von der Partie waren auch drei Athleten vom Schwingklub March-Höfe. Dabei zeigten Ueli Hegner und Alex Huber gegenüber den vorangegangenen Festen eine deutliche Leistungssteigerung und holten sich die Auszeichnung verdient im guten achten Rang.
Ueli Hegner startete mit einem Sieg gegen den bärenstarken Roman Fellmann optimal in den Tag. Gegen den zweitplatzierten des Tages, Reto Fankhauser, musste Hegner im zweiten Gang unterliegen. Mit zwei Siegen im Ausschwingen gegen Joel Schmid und Tim Lustenberger brachte sich der Metzger aus Siebnen wieder in die Spitzengruppe. So traf er im fünften Gang auf den Eidgenossen Erich Fankhauser gegen den der Märchler verlor. Mit einem abschliessenden Sieg über Adrian Egli sicherte sich Hegner verdient einen guten Platz in der Rangliste.

Der Tuggner Alex Huber wurde zum Start ebenfalls mit einem starken Gegner bedacht. Gegen Marco Fankhauser zog Huber den Kürzeren. Im zweiten Gang beförderte Huber den unbequemen Marcel Vogel vehement auf seinen breiten Rücken. Und nach zwei weiteren Siegen gegen Ivan Achermann und David Wüest befand sich Huber in vorderer Position. Im Ausstich bewies der starke Märchler Lastwagenmechaniker, dass er auch gegen höher dotierte Schwinger bestehen kann. So trennte sich Huber im fünften Gang gegen den Sieger von Pfäffikon, Werner Suppiger und den Eidgenossen Erich Fankhauser zum Abschluss, zweimal in spannenden Remis als ebenbürtig. Dadurch klassierte sich Huber ebenfalls im achten Schlussrang.
Für den 17jährigen Tuggner This Bamert galt es in erster Linie wichtige Erfahrungen zu sammeln. Dies schaffte Bamert, in dem er die Ausstichs Hürde schaffte. Mit einem Sieg, einem Remis und vier Niederlagen schloss der schlanke Turnerschwinger sein Pensum ab.
HRU

Schlussgang für Reto Nötzli und 8 Auszeichnungen am Frühjahrsschwinget in Pfäffikon SZ
Der Sieger heisst Werner Suppiger

Reto Nötzli schafft es am Pfäffiker Frühjahrsschwinget auf heimischem Boden in den Schlussgang, muss sich aber gegen den Wauwiler Suppiger geschlagen geben.
Wenn etwas einmal nicht möglich ist, wird Fehlendes plötzlich sehr vermisst. Selbstverständliches, wie etwa der Besuch eines Schwingfestes, war während den letzten zwei Jahren nicht möglich oder nur unter erschwerten Bedingungen durchführbar.
Für viele Schwinger aus hiesiger Umgebung bedeutet der Frühjahrsschwinget in Pfäffikon am Ostermontag jeweils den Saisonauftakt. Und auch für das Publikum bietet dieser Traditionsanlass die Gelegenheit, dem Schwingen wieder «live» beizuwohnen. «Die Leute wollen wieder zum Schwingen kommen», meinte Balz Ulrich, OK-Präsident des Frühlingsschwinget.

Draussen, nicht drinnen
Das «Spiel», wie das Schwingen in Schwingerkreisen genannt wird, fand in der idyllischen Pfäffiker Seeanlage statt. Und die Wetterbedingungen waren gut: Trocken, Sonnenschein, bei etwa 18 Grad Celsius, kein störender Biswind. Im Rundherum nutzten die Anwesenden die Möglichkeit, untereinander zu fachsimpeln, wer denn nun der «Böseste» sei. Oder sie widmeten sich dem Gastronomieangebot des SKMH, etwa den «Militär Chässchnitten», die ausverkauft waren.

Der Schwingklub March-Höfe (SKMH) startete mit 19 Aktiven. Sie und weitere Klubmitglieder standen allerdings vorgängig zum Anschwingen in aller Hergottsfrühe noch im Arbeitseinsatz um die Schwingarena einzurichten. Erst nach einem Frühstück mit Schüblig folgte die Arbeit im Sägemehl. Zu den meistgenannten Favoriten zählten der einheimische Reto Nötzli (Pfäffikon), neben Fabian Kindlimann (Fischenthal) einer der beiden eidgenössischen Kranzer im Feld der 103 Schwinger. Nötzli erwies sich denn auch als Bester des SKMH, sieben weitere SKMH-ler schafften die Auszeichnung ebenfalls, Ueli Hegner (Siebnen), Benjamin Züger (Wangen), Roman Ulrich (Galgenen), Joel Kessler (Siebnen), Alex Huber (Tuggen) und Alex Styger (Schindellegi). Züger gelang dabei das Kunststück, im 3. Gang gegen Kindlimann erstmals einem Eidgenossen einen Gestellten abzutrotzen.

Schlussgang als Höhepunkt
Am Ende qualifizierte sich der Teilverbandskranzer Werner Suppiger (Wauwil) mit vier Siegen und einem Gestellten für den Schlussgang. Bei seinem Gegner Reto Nötzli standen ebenfalls vier Siege zu Buche, dies allerdings nebst einer Niederlage. Zehn Minuten lautete die angesetzte Kampfdauer, wobei Suppiger bereits in der zweiten Minute ein Nackengriff gelang, womit er Nötzli auf den Rücken beförderte.
«Es war ein Spontan-Entscheid, heute zum Schwingen zu kommen. Ich bin glücklich, dass es im Schlussgang schnell gegangen ist», erklärte Suppiger. Nötzli gratulierte dem Sieger sportlich fair und meinte zu sich selber: «Ich ärgere mich etwas, dass ich zweimal verloren habe. Ich wollte das Ganze durchziehen. Das ist nicht gelungen.»
Bericht: Höfner Volksblatt
Drei Auszeichnungen für den SKMH am Frühjahrsschwinget in Oberarth

Im zweiten Anlauf ging der lang ersehnte Freiluftauftakt in der Schwyzer Schwingerszene über die Bühne. Bei schönem Wetter, aber kühlen Temperaturen fand der beliebte Frühjahrsschwinget Oberarth statt. Festsieger wurde Christian Schuler, der im Schlussgang im Eidgenossenduell Mike Müllestein kurz vor Ablauf der Zeit bezwingen konnte.
Der Schwingklub March-Höfe war in Oberarth mit neun Aktiven vertreten, wovon sich drei in den Auszeichnungsrängen klassieren konnten. Joel Kessler, Reto Nötzli und Benjamin Züger konnten sich die Auszeichnung allesamt im achten Rang mit 56.00 Punkten erkämpfen.

Joel Kessler siegte dreimal gegen Jan Roth, Beni Gwerder und Kevin Steinauer. Von den Rigiverbändler Kranzern Beat Kennel und Franz-Toni Kenel trennte sich Kessler Remis und seine einzige Niederlage bezog er gegen den Festsieger Schuler.  

Reto Nötzli besiegte zum Auftakt mit Kay Hügli und Ronny Heinzer zwei starke Kranzer. Im dritten Gang musste er dem aufstrebenden Pirmin Suter ein Remis zugestehen, ehe der Höfner gegen Jan Roth wieder siegreich war. Der Ausstich hingegen missriet Nötzli. Gegen den gewieften Berner Adrian Klossner gab es eine Niederlage und zuletzt stellte Nötzli gegen den starken Marco Ulrich.

Benjamin Züger siegte dreimal gegen Robin Studinger, Reto Reichlin und Ronnie Blättler. Gegen den Kranzer Andreas Gwerder erreichte Züger ein Remis. Gegen den zähen Ueli Wiget gab es eine unerwartete Niederlage und auch der Kranzer Stefan Kennel war zu stark für den Märchler.

Allgemein kann man sagen, dass bei der Leistung der SKMH Delegation noch wacker Luft nach oben vorhanden ist. Doch zum Freiluftauftakt läuft oftmals noch nicht alles wie geplant, was weiter nicht schlimm ist. Am kommenden Ostermontag haben die Aktiven des SKMH am Frühjahrsschwinget Pfäffikon eine weitere Gelegenheit auf die kommenden Kranzfeste hin in Schwing zu kommen.
HRU
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Hallenschwinget Engelberg

Drei Märchler Auszeichnungen in Engelberg

Am gut besuchten Hallen Rangschwinget im obwaldnischen Engelberg, drückte der Luzerner Eidgenosse Sven Schurtenberger dem Fest den Stempel auf und siegte hochüberlegen. Mit am Start waren auch sieben Schwinger des Schwingklubs March-Höfe, welche sich drei Auszeichnungen erkämpften.

119 Schwinger aus der ganzen Innerschweiz und Gäste aus dem Berner Haslital und Davos nutzten den Hallen Rangschwinget für einen Formtest auf den kommenden Freiluftstart. Der Luzerner Sven Schurtenberger war mit Abstand der beste Mann auf dem Platz und stand mit fünf Siegen im Schlussgang. Seine Überlegenheit war so gross, dass er bereits nach fünf Gängen als Sieger feststand. Um seinen Schlussganggegner zu ermitteln, liess das Einteilungskampfgericht die restlichen Teilnehmer ausschwingen. Dabei kristallisierte sich der Zuger Roland Reichmuth für den Schlussgang heraus. Der Schlussgang war dann eine sichere Beute für Schurtenberger und der Luzerner durfte einen überlegenen Sieg feiern.

Drei Auszeichnungen für Schwingklub March – Höfe
Die drei Ausserschwyzer Auszeichnungsgewinner lieferten alle fast einen identischen Leistungsausweis ab und waren in der Schlussrangliste eng aneinander platziert. Joel Kessler (Siebnen) belegte mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage den achten Rang. Nach einem missratenen Anschwingen liess Kessler drei Siege in Serie folgen und verpasste im letzten Gang mit einem Remis gegen den schwingkundigen Ueli Rohrer ein noch besseres Ergebnis.
Ueli Hegner (Siebnen) befand sich zur Wettkampfhälfte dank zwei Siegen und einem Remis mitten in der Spitzengruppe. Dies bescherte dem Märchler den späteren Sieger Schurtenberger als Gegner, gegen den Hegner untendurch musste. Nach einem weiteren Sieg war Hegner die Auszeichnung schon nach fünf Gängen gewiss und nach der abschliessenden Niederlage gegen Stefan Ettlin belegte der Märchler den neunten Schlussrang.
Auch Alex Huber hatte im Anschwingen mit einem Taucher und einem Remis Sand im Getriebe. Doch dann war der Tuggner wach und siegte dreimal in Folge. Mit einem abschliessenden Remis gegen den zähen Lars Mehr verpasste Huber eine bessere Klassierung, dennoch hatte der Märchler die Auszeichnung im zehnten Rang auf sicher.
Nicht in die Auszeichnungsränge schafften es die übrigen Ausserschwyzer. Adrian Schnellmann (Schübelbach), Stefan Gemsch (Galgenen) und This Bamert (Tuggen) vermochten alle zwei Gängen zu gewinnen, liessen aber in den übrigen Partien zu viele Punkte liegen. Pech hatte der Wangner Benjamin Züger. Nach einem Startsieg und dem Remis gegen den Kranzer Dominik Hess, schied Züger verletzt aus.
HRU

Klubschwinget SKMH 2022 vom 12. März

Reto Nötzli ist wieder Klubmeister

Am Samstag fand im Schwingkeller Pfäffikon der alljährliche Klubschwinget des Schwingklubs March – Höfe (SKMH) statt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten diesen Anlass mit grossem Interesse und sorgten dafür, dass der Schwingkeller zum Bersten voll war. Die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz, und die Festwirtschaft unter der Leitung von Rene Mettler und Peter Margelisch hatte alle Hände voll zu tun. Als Überraschung Gäste kamen auch die Rusch Büeble in den Schwingkeller und gaben spontan ein tolles Konzert.

Elf Aktive und 16 Jungschwinger stiegen in die Zwilchhosen und kämpften um Sieg und Ehr. Als stärkster Mann entpuppte sich Reto Nötzli aus Pfäffikon. Mit überzeugenden Leistungen qualifizierte er sich für den Schlussgang. Im diesem traf er auf Joel Kessler aus Siebnen, der sich ebenfalls von der Konkurrenz absetzen konnte. Im Schlussgang behielt der Eidgenosse Nötzli das bessere Ende für sich und konnte somit ein weiteres Mal den Wanderpreis gewinnen.

Bei den Jungschwingern Kat. A 07-09 war Cyrill Krieg aus Buttikon die dominierende Figur und siegte verdient. Im Schlussgang bezwang er Alex Spiess aus Pfäffikon.

In der Kat. B 10-14 trafen im Schlussgang Justin Hasler und Oliver Hasler aus Schübelbach aufeinander. Die beiden bissen sich aneinander die Zähne aus. Trotz vollem Einsatz konnte keiner den entscheidenden Wurf ansetzen. Durch den gestellten Schlussgang erbte Andrin Zaugg aus Schübelbach als lachender Dritter und durfte damit zum ersten Mal den Siegerpreis abholen.  

Gediegener Filmabend

Anschliessend begab sich eine stattliche, bunt gemischte Schar von alten und jungen Schwingerfreunden ins Rest. Sihlegg in Wollerau. Dort kamen sie in den Genuss des Schwingerfilms von den Herbstschwingertagen Siebnen 1987 und 1988. Mit grossem Interesse wurden die Bilder vergangener Tage bestaunt. Der damalige Filmer und Organisator Alois Laimbacher jun. zeigte sich sehr zufrieden mit dem Anlass, und betonte auch in Zukunft solche Abende zu planen. Anschliessend an die Vorführung blieb noch genügend Zeit, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Grosse Ehre für Rene Mettler

Anlässlich der Innerschweizer Delegiertenversammlung in Hergiswil durfte der Reichenburger Metzgermeister Rene Mettler die zweithöchste mögliche Schwingerehrung entgegennehmen. Für seinen langjährigen, leidenschaftlichen Einsatz als Schwinger, Kampfrichter, Vorstands- und OK Mitglied wurde Mettler völlig verdient in den erlauchten Kreis der Innerschweizer Ehrenmitglieder erhoben.
HRU

Osterhase im Sägemehl

Der traditionelle Frühjahrsschwinget in Pfäffikon wird dieses Jahr am Ostermontag durchgeführt. Der Anlass gehört zu den ersten Freiluftschwingfesten der neuen Saison.

Endlich kann der Schwingklub March – Höfe seine Traditionen auch im Frühjahr wieder pflegen. Nach einer zweijährigen Leidenszeit ohne Frühjahrsschwinget findet am Ostermontag 18. April 2022 der in der Region fest verankerte Frühjahrsschwinget in Pfäffikon wieder statt. Als einer der ersten Freiluftanlässe der noch jungen Saison, hat dieses Schwingfest einen speziellen Charakter. Die wichtigen kantonalen Kranzfeste stehen schon bald vor der Tür. Und da ein Rangschwingfest die beste Gelegenheit ist, um seinen Formstand zu prüfen, werden mit Sicherheit viele arrivierte Kranzschwinger den Weg nach Pfäffikon finden. Erwartet werden rund 130 Schwinger aus dem Innerschweizer- und Nordostschweizer Verband. Doch angesichts der schwingfestarmen Zeit in den letzten zwei Jahren, dürfte bei einigen Sägemehlakrobaten Nachholbedarf vorhanden sein und die Teilnehmerzahl höher ausfallen. Mit Sicherheit wird der Frühjahrsschwinget ein Augenschmaus für alle Schwingerfans werden.

Eindrückliche Festkulisse

Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass der Frühjahrsschwinget Pfäffikon, mit der wunderschönen Anlage und der herrlichen Seesicht, gepaart mit verschiedenen folkloristischen Unterhaltungen, ein Schwingfest der lieblicheren Sorte ist. Fürs leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher wird die mit viel Aufmerksamkeit geführte Festwirtschaft sorgen. Und wenn die Schwinger mit ihrer rassigen Arbeit das Sägemehl stieben lassen, werden alle Gemüter zufrieden gestellt.

Ideale Schlechtwettervariante

Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird das Schwingfest nicht verschoben, sondern der Festplatz verlegt. Seit einigen Jahren hat das OK unter der bewährten Leitung von Balz Ulrich dafür eine perfekte Alternative bereit. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen, findet der Frühjahrsschwinget in der Reithalle Eulenhof in Freienbach statt. Gleich wo geschwungen wird, Beginn ist um 10,30 Uhr, ab 8,00 Uhr kann man sich unter www.skmh.ch oder der Nummer 1600 informieren, wo geschwungen wird.
Der Schwingklub March – Höfe würde sich freuen, möglichst viele Besucher in Pfäffikon begrüssen zu können.
HRU

An der Delegiertenversammlung des Innerschweizerischen Schwingerverbandes (ISV) erhielt René Mettler (Reichenburg) die Ehrenmitgliedschaft.
Siebnen organisiert den Nachwuchsschwingertag 2023.


In diesem Jahr fand die Delegiertenversammlung des ISV im Loppersaal in Hergiswil statt. 183 Delegierte, Ehrenmitglieder und Gäste besuchten die Tagung. Die vom Jodlerklub Pilatus Hergiswil mit einem Lied eröffnete DV schlug erwartungsgemäss keine hohen Wellen. Sämtliche Rechenschaftsberichte wurden diskussionslos genehmigt. Präsident Peter Achermann aus Sisikon betonte, dass es enorm wichtig war, dass nach einem Jahr Pause landauf und landab wieder Schwingfeste durchgeführt werden konnten, wenn auch ohne oder mit reduziertem Publikumsaufmarsch. «Ich bin stolz und gleichzeitig dankbar für die grossartige und unermüdliche Arbeit der Kantonalverbände und der Schwingklubs», erklärte der Verbandspräsident. Unerfreulich entwickelten sich die Mitgliederzahlen. Diese nahmen bei den Jungschwingern (8-15 Jahre) um 35 auf 940 ab. Bei den Aktiven gingen sie um 58 auf 949 zurück. Insgesamt zählt der Verband 18 681 Mitglieder. Rechenschaft in seiner Funktion als Cheftechniker gab auch Thedy Waser ab. Das stark reduzierte Aufbautraining führte zu vielen verletzten Athleten im Sägemehlring. «In der zukünftigen Festplanung müssen dringend die Kantonalfeste vor den hochkarätigen Bergkranzfesten durchgeführt werden. Zudem sind längere Pausen zwischen den Anlässen einzuhalten», führte Waser aus.

Für das Eidgenössische Schwingfest vom 27. und 28. August in Pratteln werden am 5. Juli 85 Innerschweizer selektioniert. Die Trainingszusammenzüge der Kranzschwinger für den Saisonhöhepunkt sind bereits angelaufen. Zufrieden über die gezeigten Leistungen der jungen Athleten zeigte sich Nachwuchschef Christian Durschler. Am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Schwarzenburg gabs einen Kategoriensieg durch den Zuger Luca Müller, zwei Teilnehmer qualifizierten sich für den Schlussgang. Insgesamt gingen 14 Auszeichnungen in die Innerschweiz.

Finanziell steht der Verband mit einem Vermögen von 207 319 Franken auf einem guten Fundament. Der ISV ist damit trotz Geisterfesten mit einem blauen Auge davongekommen.

Innerschweizer Schwingfest 2024 in Menzingen
Ständerat und OK-Präsident Othmar Reichmuth liess vor den Delegierten nochmals das Innerschweizer Schwingfest in Ibach Revue passieren. Als «gigantisch und echte Unterstützer » bezeichnete Reichmuth die Zusammenarbeit mit den Sponsoren und Gabenspendern, welche alle auf Rückforderungen verzichteten. Dadurch blieb dem organisierenden Schwingerverband am Mythen am Ende für die Nachwuchsförderung 45 000 Franken, der Innerschweizer Verband erhielt 4500 Franken. «Sportlich und organisatorisch konnten wir zwar ein Fest zur vollen Zufriedenheit durchführen, aber die ganz grosse Freude hat dabei gefehlt», bilanzierte Reichmuth. Er übergab dem OK-Präsidenten des Verbandsanlasses vom 3. Juli in Ennetbürgen, Nationalrat Peter Keller, die obligate Treichel für den Gabentempel. Erstmals wird der Verbandsanlass in Co-Produktion der beiden Schwingersektionen Hergiswil und Beckenried durchgeführt.
Für das 117. Innerschweizer Schwingfest am 7. Juli 2024 wurde Menzingen bestimmt.


2023 organisiert der Schwingklub March-Höfe den ISV-Nachwuchsschwingertag

Dieser Wettkampf findet einen Tag vor dem traditionellen Herbst-Schwingertag am 23. September 2023 in Siebnen statt.

Die überarbeiteten Verbandsstatuten wurden von der Versammlung genehmigt.

Zum Abschluss der vierstündigen Tagung wurde der Reichenburger René Mettler zusammen mit fünf weiteren Schwingerpersönlichkeiten unter grossem Applaus in die Gilde der Ehrenmitglieder aufgenommen.

85 Schwinger des Innerschweizer Schwingerverbandes dürfen am 27. und 28. August an das Eidgenössische Schwingund Älplerfest in Pratteln.





Delegiertenversammlung des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbandes                                                        (Bericht: Höfner Volksblatt)

Erstmals tagte der Schwyzer Kantonale Schwingerverband in Alpthal. Das freute den Gemeindepräsidenten Adelbert Inderbitzin in seiner Grussbotschaft ganz besonders. Trotz der üblichen Einschränkungen konnte der neue Kantonalpräsident René Schelbert, Muotathal, eine erfreulich grosse Zahl von 95 Delegierten und Gästen begrüssen. «Ich hatte mir das erste Jahr, welches durch die Corona-Pandemie in allen Belangen sehr intensiv war, allerdings anders vorgestellt», führte der Vorsitzende gleich zu Beginn aus.
In seinem umfangreichen Jahresrapport streifte Schelbert mehrere Themen. Sehr unerfreulich entwickeln sich die Mitgliederzahlen. Diese nahmen bei den Jungschwingern (8 bis 15 Jahre) von 239 auf 220 um 19 ab. Bei den Aktiven gingen sie um 29 von 253 auf 224 zurück. Gross ist dagegen der Zuwachs bei den Passivmitgliedern. Diese erhöhte sich um 424. Insgesamt zählt der Verband 3993 Mitglieder. «Die rückläufigen Zahlen machen mir extrem grosse Sorgen. Die Marke der Teilnehmer am eigenen Verbandsfest ist unter die Zahl von 100 gefallen. Der Kantonalverband und die sechs Schwingklubs sind nun stark gefordert, alles zu unternehmen, um den Abwärtstrend zu stoppen», sagt René Schelbert. Gerade beim Nachwuchs müsse man sämtliche Möglichkeiten für optimale Trainings und Wettkämpfe ausschöpfen.

Der Technische Leiter, Marcel Steinauer, hob in seinem Bericht nochmals die Erfolge der Schwyzer Schwinger im vergangenen Verbandsjahr hervor. Man habe unter allen Umständen Wettkämpfe durchführen wollen, was denn auch gelungen sei. Nach einem zaghaften Auftakt mit dem Frühjahrsschwinget in Ibach nahm die Saison immer mehr Fahrt auf. Mit den beiden Bergkranzfesten Stoos und Rigi, dem Innerschweizer Schwing- und Aelplerfest und dem Schwyzer Kantonalfest fanden gleich vier Kranzfeste im Wochentakt auf der Sportanlage Wintersried in Ibach ohne Publikum statt. Die Schwyzer holten 51 Kränze. Erfolgreichster Athlet war Christian Schuler mit zwei Kranzfestsiegen und insgesamt sieben Kränzen. Als Neukranzer konnten sich Pirmin Suter, Christian Lagler und Lukas von Euw feiern lassen.

Der Technische Leiter der Jungschwinger, Armin Auf der Maur zeigte sich mit den Erfolgen nicht ganz zufrieden. Einzig Benno Heinzer (Goldau) holte am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Schwarzenburg den begehrten Doppelzweig. Koni Kälin präsentierte in Stellvertretung des verhinderten Finanzchefs Silvan Betschart die Jahresrechnung. Trotz einem weiteren Pandemiejahr schloss diese lediglich mit einem Ausgabenüberschuss von 961 Franken ab. Das Verbandsvermögen beläuft sich auf 153 000 Franken, davon sind 69 000 Franken zweckgebunden.

Jungschwingertag in Wilen
Nach den beiden Verschiebungen von 2020 und 2021 nimmt das OK des 97. Schwyzer Kantonalen Schwingfestes in Muotathal einen weiteren Anlauf, den Wettkampf am 15. Mai unter Dach und Fach zu bringen. «Wir sind bereit. Das OK zieht weiterhin mit, die Sponsoren und Gabenspender sind uns sehr gut gesinnt», erklärte OK-Präsident Richard Föhn. Unter welchen Einschränkungen der Wettkampf über die Bühne gehen wird, könne er noch nicht sagen. Alles sei immer sehr kurzfristig und gefordert sei eine grosse Flexibilität. Der Schwyzer Kantonale Nachwuchsschwingertag findet am 19. Juni unter der Regie des früheren eidgenössischen Kranzschwingers Bruno Nötzli (Pfäffikon) in Wilen statt.

Grosszügige Unterstützung Ständerat und OK-Präsident Othmar Reichmuth blickte nochmals auf das Innerschweizer Verbandsfest in Ibach zurück. Geplant wurde es zuerst mit 12 000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Danach musste der Grossanlass durch die Pandemie um ein Jahr auf 2021 verschoben werden. «Lange Zeit war sehr unsicher, wie viel Publikum wir zulassen können. Leider blieb die Zahl am Ende bei Null. Erst eine Woche vor dem Fest erhielten wir für die Durchführung definitiv grünes Licht, weil die Anzahl der teilnehmenden Aktiven erhöht wurde», führte Reichmuth aus.
Er hätte nie im Leben gedacht, dass das Schutzkonzept an einem Schwingfest zum wichtigsten Instrument werde. Bewährt habe sich trotz viel Zusatzaufwand, dass gleich vier Kranzfeste auf dem gleichen Areal ausgetragen wurden.

Verband feiert 100 Jahre
Vor zwei Jahren wurde für das Jubiläum des Verbandes im Jahr 2023 eine Kommission gebildet. Präsident Torsten Betschart informierte über die bisherigen Aktivitäten. Die Jubiläumsfeier
findet am 18. November 2023 in der Mehrzweckhalle in Rothenthurm statt. Dort wurde im Restaurant Adler der Verband gegründet. Es werden rund 250 Gäste eingeladen. Ebenfalls am Entstehen sei unter der Leitung von Werner Schönbächler eine klassische Festschrift. Die Kosten belaufen sich auf 25 000 Franken. Der Jubiläumsanlass ist mit 29 000 Franken budgetiert.

Drei neue Ehrenmitglieder
Den Höhepunkt der Versammlung bildeten wie immer die Ehrungen. Mit einem Präsent wurde der erfolgreichste Schwinger des Jahres 2021, Christian Schuler, geehrt. Marcel Steinauer würdigte die Leistungen des Rothenthurmers in den vergangenen Jahren, insbesondere auch der 100. Kranzgewinn am Schwyzer Kantonalfest in Ibach. Unter grossem Applaus wurden die drei Schwingerpersönlichkeiten Stefan Strüby (Rickenbach), Hansruedi Ulrich (Galgenen) und Cornel Suter (Arth) zu Ehrenmitgliedern ernannt.

9 Kränze gingen nach Ausserschwyz
Die 51 gewonnen Kränze 2021 teilen sich auf die sechs Klubs wie folgt auf: Einsiedeln (18), Mythenverband (11), March-Höfe (9), Rigiverband (8), Küssnacht (5), Muotathal (0). Mit Carlo Gwerder (6 Kränze), Andreas Höfliger (Feusisberg, 14 Kränze) und Stefan Heinzer (3 Kränze) haben drei Schwinger ihre Schwinghosen an den berühmten Nagel gehängt.
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GV 2021 Rest. Hirschen Wangen SZ

Rückblick auf ein zähes Jahr
Nach einem Pandemie-geprägten Jahr kam der Schwingklub March-Höfe dieses Jahr wieder persönlich zusammen, um die GV abzuhalten. Zurückgeblickt wurde dabei auf erschwerte Trainings- und Turnierbedingungen sowie Sporterfolge.
Wegen Corona konnte der Schwingklub March-Höfe (SKMH) die letztjährige Generalversammlung nur brieflich abhalten. Nicht so dieses Jahr: Die 90. ordentliche GV wurde im Restaurant Hirschen in Wangen abgehalten.
Nach einem währschaften Abendessen durfte Präsident Reto Kümin 78 Mitglieder begrüssen und zum ersten Mal die GV eröffnen. Vor dem offiziellen Teil kam der Glarner Jakob Kamm als Gastredner zu Wort. Kamm, seines Zeichens OKP des ESAF 2025 Glarnerland+ freute sich, seinen Schwyzer Kameraden einen Besuch abzustatten. Wie bekannt ist, ist der SKMH als ISV Verein Mitglied des Trägervereins ESAF Glarnerland+ und unterstützt seine Nordostschweizer Kameraden schon seit Längerem bei der Durchführung des ESAF 2025. Aktuell ist der SKMH mit dem ehemaligen Galgener Spitzenschwinger Eugen Hasler aktiv im OK vertreten. Mit interessanten Voten informierte Kamm die Anwesenden über bereits geleistete Arbeiten und die nächstfolgenden Schritte. Nach Kamms Worten übernahm Kümin wieder das Kommando, führte souverän durch die Versammlung und handelte die Traktanden ab.

Viele Anlässe fanden nicht statt
Auch hielt der Präsident Rückschau aufs verflossene Jahr, welches sich zäh gestaltete und nicht selten auf die Gemüter geschlagen hatte.So fiel der Frühjahrsschwinget Pfäffikon dem Corona-virus zum Opfer, der Jungschwingertag Galgenen musste ohne Zuschauer und der Herbstschwingertag Siebnen unter strengen Auflagen durchgeführt werden. Letzterer fand aber wieder vor Publikum statt, was sich schon fast wieder wie in alten Zeiten angefühlt hatte.

Wie jedes Jahr musste sich der Klub auch 2021 von mehreren treuen
Klubmitgliedern verabschieden. Zu Ehren der lieben Verstorbenen erhob sich die Versammlung von den Sitzen.

Im Rückblick auf das verflossene Jahr hatten die technischen Leiter Kilian Hasler (Aktive) und Martin Ulrich (Jungschwinger), sowie die Kassiere Samuel Diethelm (Vereinskassier) und Hans Kessler (Herbstschwingertag Siebnen) von einem aussergewöhnlichen Jahr zu berichten. Der Virus habe sich mehrheitlich negativ auf den sportlichen und finanziellen Klubbetrieb ausgewirkt. Dementsprechend fiel auch die sportliche Bilanz bei den Aktiven mager aus: Neun Kränze, sowie 23Auszeichnungen konnten errungen werden, wobei auch viel weniger Rangfeste besucht werden konnten. Am meisten Kränze holte sich Reto Nötzli mit fünf Exemplaren. Seine Leistung wurde mit der zweiten Teilnahme an einem Kilchberger Schwinget belohnt.
Ueli Hegner holte zwei Kränze und Alex Huber sowie Dominik Streiff erhielten je einen. Mit vier Kränzen holte sich Benjamin Züger die meisten Auszeichnungen. Dies vor Alex Huber, Joel Kessler und Reto Nötzli, welche dieser je drei errangen. Mit Andreas Höfliger trat eine langjährige Teamstütze nach erfolgreicher Karriere offiziell zurück.
Die Jungschwinger schlugen 2021 richtig zu. So gab es 110 Auszeichnungen (fünf Festsiege und zehn weitere Schlussgänge) zu verzeichnen. Benjamin Züger, Adrian und Alexander Schnellmann sowie David Solenthaler durften den SKMH am eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Schwarzenburg vertreten.

Weniger Mitglieder als im Vorjahr
Bei Mutationen konnten vier Mitglieder in den Verein aufgenommen werden, sie alle wurden von Präsident Kümin mit den Klubstatuten beschenkt. Dem gegenüber stand ein Austritt. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich der Mitgliedergesamtstand minim.
Auf Ehrungen für fleissige Trainingsbesuche wurde bewusst verzichtet, da wegen Corona lange Zeit nicht alle Schwinger trainieren durften.
Als absoluter Höhepunkt wurde Urs Keller für seinen jahrelangen, unermüdlichen Einsatz für den SKMH die verdiente Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Frischer Wind für Schwingerförderung
Weiter hiess es, die Weichen zu stellen für die Saison 2022. So wurden die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt und das Arbeitsprogramm der Klubanlässe bestimmt. Der Frühjahrsschwinget Pfäffikon wird dieses Jahr am Ostermontag, 18. April, der Jungschwingertag Galgenen am Pfingstmontag, 6. Juni, der Schwyzer Kantonale Nachwuchsschwingertag in Wilen am 19. Juni und der Herbstschwingertag Siebnen am 25. September stattfinden.
Der Koordinator Schwingen, Matthias Gemperli, und der technische Leiter Aktive, Kilian Hasler, haben im letzten Jahr grosse Anstrengungen unternommen, um dem leidigen Schwingerschwund entgegenzuwirken. Mit neuen Trainingsmöglichkeiten, Trainingsmethoden und externen Trainingsleitern versuchten sie, den jungen Aktivschwingern frische Motivation und Ehrgeiz einzuhauchen. Bisher wirken sich diese Massnahmen erfreulich positiv aus


Niklausschwinget Dietikon Stadthalle
Auszeichnungen für Stefan Gemsch und Reto Nötzli
Erfolgreiche Titelverteidigung: Niklaus Mächler wird erneut Klubjassmeister

Nachdem letztes Jahr die Klubjassmeisterschaft vom Schwingklub March-Höfe coronabedingt nicht durchgeführt werden konnte, trafen sich dieses Jahr 32 topmotivierte Jasserinnen und Jasser zum gemütlichen Wettkampf.
Das Teilnehmerfeld wurde von nicht weniger als zehn ehemaligen Siegern, darunter die beiden Titelverteidiger Urs Hasler und Niklaus Mächler, angeführt.  
Die Ausgangslage nach drei Runden Schieber und einer Runde Handjass präsentierte sich äusserst ausgeglichen. Die vordersten vier Plätze von Hans Kessler mit 3689 Punkten, Xaver Ulrich mit 3640 Punkten, Albert Diethelm mit 3606 Punkten und Niklaus Mächler mit 3593 Punkten trennten keine 100 Punkte voneinander. Um den Tagessieg mussten diese vier dann gegeneinander antreten. Für Hans Kessler, Xaver Ulrich und Albert Diethelm wäre ein Sieg an der Klubjassmeisterschaft längst überfällig. Mit diesem Vorhaben zeigte sich Titelverteidiger Niklaus Mächler aber nicht einverstanden und jasste sich in der Finalrunde souverän an die Spitze und konnte so seinen Sieg wiederholen.
Gar nicht auf Touren kamen die beiden ehemaligen Sieger Alois Laimbacher und Philipp Düggelin, welche abgeschlagen am Schwanz der Rangliste zu finden sind.
Auch dieses Jahr konnte allen Teilnehmern schöne Preise abgegeben werden.
Die Gemütlichkeit und die kollegiale Stimmung fehlte trotz Jasseifer nicht.


Hier die Rangliste:

Rang  Name                                 Punkte      Topklassierungen der letzten Jahre

1. Mächler Niklaus 4240 Pte.  (19/1, 15/10, 16/14, 10/17, 13/22, 11/23)
2. Hasler Kilian 4136 Pte.  (10/3, 13/5, 14/10, 11/12, 12/12, 06/14)
3. Ulrich Xaver 4078 Pte.  (98/2, 03/4, 00/6, 08/8,  99/9, 02/9, 14/9)
4. Kessler Hans jun. 4057 Pte.  (97/2, 14/2, 01/4, 08/5, 13/7, 09/9, 03/10)
5. Diethelm Albert 4037 Pte.  (11/3, 14/4, 01/5, 06/7, 02/8, 05/10)
6. Diethelm Peter 4025 Pte.  (11/5, 06/10, 10/10, 03/12, 16/16, 08/19)
7. Hasler Cyrill 4018 Pte.  (18/14, 19/32)
8. Laimbacher Alois sen. 3970 Pte.  (84/1, 12/6, 16/6, 19/11, 04/12, 07/12)
9. Schnyder Röby . 3927 Pte
10.Ulrich Balz 3918 Pte.  (13/1, 02/3, 07/3, 08/3, 14/3, 18/3, 19/3)
11a.Krieg Rahel 3899 Pte
11b.Diethelm Samuel 3899 Pte.  (11/1, 15/6, 18/10, 13/12, 14/14, 12/17)
11c.Züger Benno 3899 Pte.  (09/1, 17/1, 18/2, 05/3, 00/5, 14/6, 19/6)
14. Hasler Urs 3876 Pte.  (19/1, 08/2, 16/2, 17/2, 03/3, 09/3, 99/4)
15. Zeiter Hans 3867 Pte.  (00/2, 11/10, 98/13, 14/18, 18/21)
16. Kessler Rita 3855 Pte.  (14/1, 16/4, 18/5, 07/7, 17/13, 06/15)
17. Böni Willi 3829 Pte.  (17/10)
18. Ulrich Martin             3773 Pte.  (95/1, 00/1, 12/1, 15/1, 13/2, 08/6, 10/7)
19. Züger Michi   3746 Pte.  (17/6, 16/10, 15/22)
20. Kümin Reto 3730 Pte.  (18/7, 06/9, 01/19, 08/22, 14/23, 04/30)
21. Krieg Fabian 3719 Pte
22. Roos Andreas 3680 Pte
23. Letter Wolfgang 3648 Pte.  (17/4, 13/6, 16/8, 18/11, 15/23, 19/29)
24. Fässler Isabel 3571 Pte
25. Ulrich Elsbeth 3540 Pte.  (16/32)
26. Zaugg Barbara 3495 Pte
27. Züger Benjamin 3469 Pte.  (19/27)
28. Laimbacher Bernadette 3456 Pte.  (11/4, 18/4, 10/5, 06/6, 15/9, 07/11)
29. Laimbacher Alois jun. 3413 Pte.  (93/1, 98/1, 02/1, 03/1, 08/1,06/2, 13/4)
30. Laimbacher Carmen          3302 Pte.  
31. Schuler Yannick          3258 Pte.  
32. Düggelin Philipp              3245 Pte.  (10/1, 11/29)


Drei Auszeichnungen für die Aktiven des SKMH in Unteriberg
Starke Ausserschwyzer Schwinger zum Saisonabschluss

Mit dem traditionellen Herbstschwingertag Unteriberg ging die diesjährige spezielle Freiluftsaison der Innerschweizer Schwinger zu Ende. Topfavorit Christian Schuler zeigte einmal mehr dieses Jahr seine Stärke und holte sich einen weiteren Festsieg im Unteriberg. Im Schlussgang bodigte der Eidgenosse seinen älteren Bruder Philipp Schuler.
Der Schwingklub Einsiedeln organisierte den beliebten Herbstanlass einmal mehr mit viel Liebe zum Detail. Und Petrus bescherte dem Heimklub zusätzlich föhnbedingt einen warmen, sonnigen Festtag. Leider nutzten nur gerade 43 Schwinger diesen perfekten Tag zu einem friedlichen Kräftemessen im Sägemehl.
Besonders traurig ist die Tatsache, dass gewisse Schwyzer Schwinger an diesem Samstag lieber Fussball spielen gingen, statt ein Rangfest im eigenen Kanton zu unterstützen. Da würde eine Standpauke der Schwyzer Verantwortlichen gegenüber gewisser Aktiven mal von Nöten sein. Es ist auch ein beschämendes Armutszeugnis seitens des ESV ein Plauschkickerturnier von Fussballlaien zu organisieren, wenn gleichentags noch Schwingfeste stattfinden. So quasi, der Höhepunkt Kilchberger ist vorbei, jetzt interessiert uns das Schwingen nicht mehr, lieber herumlümmeln auf dem Fussballplatz. Da stellt sich unweigerlich die Frage, ist dem ESV das Fördern von Fussball wichtiger oder das vom Schwingen?

Die Schwinger zeigten sich grösstenteils wie das Wetter von ihrer besten Seite. Der Tuggner Alex Huber kommt auf Saisonende hin immer besser in Form. Nur gerade gegen Festsieger Schuler musste Huber sich nach längerem Kampf geschlagen geben, alle anderen fünf Gänge, davon vier gegen Kranzschwinger entschied der 25jährige Lastwagenmechaniker für sich. Der gute vierte Schlussrang war der Lohn für Hubers tolle Arbeit.
Auch der 24jährige Joel Kessler zeigte zum Abschluss nochmal ein starkes Schwingfest. Der baumlange Sennenschwinger aus Siebnen siegte viermal und musste sich nur den Rothenthurmer Brüdern Christian und Philipp Schuler beugen. Mit diesem Leistungsausweis belegte der Märchler den fünften Schlussrang.
Gleich hinter ihm klassierte sich Ueli Hegner aus Siebnen im sechsten Rang. Nach dem Ausrutscher von Siebnen zeigte der Märchler noch einmal was in ihm steckt. Der filigrane Techniker siegte viermal und musste sich nur gegen Philipp Schuler und zuletzt um einen Spitzenplatz dem Zuger Christian Bucher geschlagen geben. Somit schloss der 22jährige Hegner seine bisher erfolgreichste Saison mit einem erfreulichen Ergebnis ab.
Der 22jährige Galgener Damian Ulrich findet sich bei den Aktiven einfach noch nicht zurecht. Auch am Samstag verpasste der Tiefbauzeichner mit zwei Siegen und vier Niederlagen die Auszeichnung deutlich. Ulrich wüsste eigentlich wies geht, nur steht er sich oftmals mit seiner fehlenden Lockerheit selber im Weg. Auf Rang 20 beendete der Junge Lukas Hüppin mit einem gewonnenen, zwei gestellten und drei verlorenen gängen das letzte Schwingfest der Saison.
HRU
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Zwei Lebendpreise für den SKMH

Endlich wieder ein richtiger Herbstschwingertag

Nach einem Jahr Unterbruch war der 83. Herbstschwingertag Siebnen 2021 für alle ein voller Erfolg. Trotz 3 G Konzept kamen 1800 Zuschauer an den beliebten Herbstschwingertag des SKMH. Sie alle durften herrliches Herbstwetter, gediegene Unterhaltung und spannenden Schwingsport erleben. Kurz gesagt, ein gefreutes Fest für alle, wie vor der leidigen Coronakrise.
Im Schlussgang bezwang Adrian Steinauer nach kurzer Gangdauer Reto Fankhauser und durfte sich damit erstmals in die illustre Siegerliste von Siebnen eintragen lassen.
Obwohl sich im laufe des Wochenendes die Teilnehmerzahl von gut 130 auf 105 Schwingern reduzierte, verlor der Wettkampf kein bisschen an sportlicher Spannung. Die drei teilnehmenden Eidgenossen Reto Nötzli, Willi Graber und Stefan Burkhalter verpassten zwar den Schlussgang, bereicherten aber das Fest mit ihrem grossen Können enorm. Und am Ende hatte die Schlussrangliste ein sehr ansehnliches Profil.

Die Aktiven vom SKMH erkämpften sich an ihrem Heimanlass gesamthaft sieben Auszeichnungen und behielten zwei der drei Lebendpreise in der March. Reto Nötzli war der beste von ihnen und belegte in der Rangliste den verdienten Ehrenplatz mit vier Siegen und zwei Remis. Von Willi Graber und Reto Fankhauser trennte sich der Höfner als ebenbürtig, die restlichen vier Gegner bezwang Nötzli sicher. Joel Kessler zeigte wieder einmal was in ihm steckt und belegte mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage den tollen dritten Rang. Kessler musste sich nur dem Schlussgangteilnehmer Fankhauser beugen und verpasste mit dem abschliessenden Remis gegen Patrick Betschart eine noch bessere Platzierung. Alex Huber belegte mit vier Siegen, einem Remis und einem Taucher den starken fünften Rang. Huber verpasste durch die abschliessende Niederlage gegen Willi Graber einen absoluten Spitzenplatz. Der kämpferische Jüngling Benjamin Züger belegte mit dem sechsten Rang ebenfalls ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste. Zügers Notenblatt wies drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen aus. Im elften Rang holte sich Roman Ulrich mit zwei Siegen, drei Unentschieden und einer Niederlage die Auszeichnung und im letzten Auszeichnungsrang klassierten sich Alexander Schnellmann und Alex Styger. Schnellmann erreichte drei Siege und drei Niederlagen und Styger hatte mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen ebenfalls ein ausgeglichenes Notenblatt. Pech hatten Damian Ulrich, Stefan Gemsch und Ueli Hegner, sie verpassten allesamt die Auszeichnung um einen Viertelpunkt.
HRU


Durchzogener Kilchberger Schwinget für Reto Nötzli

Der 17. Kilchberger Schwinget endete mit einem historischen Ausgang. Nach dem Schlussgangsieg gegen Kilian Wenger feierte Samuel Giger seinen ersten Triumpf an einem Fest mit eidgenössischem Charakter. Da Damian Ott und Fabian Staudenmann gleich viele Punkte aufwiesen wie Giger, dürfen sie sich fortan auch Kilchbergsieger nennen.
Der Höfner Eidgenosse Reto Nötzli hatte nach 2014 zum zweiten Mal in seiner Karriere die Ehre an diesem seltenen Anlass mitzuwirken. Nötzli verdiente sich die Teilnahme am Kilchberger mit konstant guten Saisonleistungen und fünf Kranzgewinnen.
Der Höfner startete aber denkbar schlecht in den Wettkampf. So gab es am Morgen lauter Niederlagen für ihn gegen Fabian Kindlimann, Romain Collaud und Adrian Walther. Mit dem Messer am Hals holte sich der Chauffeur im vierten Gang gegen Samuel Brun seinen ersten Sieg und verhinderte so ein frühzeitiges Ausscheiden. Im fünften Gang zeigte er gegen Kilian von Weissenfluh eine ebenbürtige Leistung, musste sich aber kurz vor Schluss doch noch bezwingen lassen. Mit einem schönen Sieg gegen Jan Wittwer sorgte Nötzli für einen versöhnlichen Abschluss und belegte damit den 14. Schlussrang.
HRU

Keinen Kranz  für den SKMH am Luzerner Kantonales Schwingfest Schachen

Viertelipech für Ueli Hegner am Luzerner

Mit dem Luzerner Kantonalen in Schachen ging in der Innerschweiz der Reigen der Kranzfeste zu Ende. Rückkehrer Joel Wicki durfte sich nach einem Schlussgangerfolg gegen seinen Klubkameraden Erich Fankhauser zum verdienten Sieger küren lassen und feierte damit ein gelungenes Comeback.
Vom SKMH waren in Schachen sechs Schwinger im Einsatz, wobei alle den Kranz verpassten. Auf etwas tragische Weise erwischte es dabei Ueli Hegner. Der Märchler startete mit einem Sieg gegen den Kranzer Marco Schmidiger optimal. Die Niederlage im zweiten Gang gegen den Innerschweizer Sieger Joel Ambühl war kein Weltuntergang. Danach wurde der Märchler nacheinander mit drei Nichtkranzern eingeteilt, welche Hegner allesamt sicher bezwang. Ein leichtes Notenblatt und eine sehr hohe Zwischenpunktezahl bescherten Hegner zuletzt den bärenstarken Eidgenossen Sven Schurtenberger als Gegner. In diesem Gang hatte Hegner keine Chance und verlor mit der Minimalnote, was ihm ein Punktetotal von 56,50 einbrachte. In den meisten Fällen reicht diese Zahl zum Kranzgewinn, aber nicht dieses Mal. Hegner verpasste den Kranzgewinn am Luzerner um einen bitteren Viertelpunkt.
Der junge Benjamin Züger durfte zum ersten Mal am Eichenlaub schnuppern. Ein leichtes Vorprogramm bescherte Züger den starken Luzerner Kranzer Roman Fellmann als Gegner im letzten Duell. Züger hatte im Kampf um den Kranz keine Chance und verlor. Doch die Tatsache, zum ersten mal um den Kranz schwingen zu können, sollte dem jungen Kämpfer Auftrieb geben.
Joel Kessler und Reto Nötzli konnten ihr zweifelsohne vorhandenes Potenzial nicht abrufen und hatten im Kampf um die Kränze schon früh nichts mehr zu melden.
Simon Bürgi und Lukas Hüppin verpassten zwar den Ausstich, sammelten aber ein weiteres Mal wertvolle Erfahrungen.
HRU
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Alex Huber holt sich die Auszeichnung am Kilbischwinget in Einsiedeln

Nachdem letztes Jahr auf den beliebtenKilbischwinget im Klosterdorf verzichtet werden musste, traf man sich dieses Jahr wieder zum beliebten Wettkampf auf der idyllischen Paracelsus Wiese. Obwohl nasskaltes Wetter und eine magere Beteiligung etwas auf die Stimmung schlugen, durften die Anwesenden ein gemütliches Rangschwingfest unter Gleichgesinnten erleben. Überragender Festsieger wurde Christian Schuler nach einem schnellen Schlussgangerfolg gegen seinen Klubkameraden Roland Kälin. Schuler machte damit das «Stängeli» voll und siegte zum zehnten Mal am Kilbischwinget.
Mit viel Herzblut organisierte der Schwingklub Einsiedeln und Umgebung nach dem gut besuchten, samstäglichen Jungschwingertag auch das Kilbischwinget, obwohl Corona die Vorbereitungen mühsam erschwerten. Eigentlich hätten die Einsiedler Verantwortlichen für ihre Mühe einen grösseren Schwingeraufmarsch verdient. Doch nur gerade 38 Schwinger wollten zum Wettkampf antreten. Da die meisten vom organisierenden Klub stammten, kam man sich schon fast vor wie an einem Einsiedler Klubschwinget. Der Tuggner Alex Huber war einer der wenigen auswärtigen Kranzschwinger, die sich getrauten den Einheimischen Paroli zu bieten. Sein Erscheinen wurde dann auch prompt mit einem Startduell gegen den grossen Favoriten Schuler belohnt und war schon nach wenigen Sekunden zu Gunsten des Rothenthurmers entschieden. Im zweiten Gang zermürbte Huber den zähen Daniel Schuler so lange, bis dessen Gegenwehr erlosch. Im Ausschwingen kam der Märchler gegen Thomas Schuler und den neu bei den Einsiedlern schwingenden Berner Jakob Gerber zu zwei schönen Siegen. So konnte Huber im fünften Gang um die Schlussgangqualifikation schwingen. Nach einem spannenden Duell musste er aber gegen Adrian Steinauer untendurch. Im letzten Gang fackelte der Tuggner nicht lange und holte sich die Auszeichnung mit einem schnellen Sieg gegen Adi von Euw im sehr guten fünften Rang.
Silvan Krieg aus Siebnen konnte seine fehlende Wettkampfpraxis nicht verbergen. Der Märchler verpasste damit die Auszeichnung.
HRU
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Ob- und Nidwaldner Kantonales in Giswil

Keine Kränze am Ob- und Nidwaldner Kantonalen

Am Ob-und Nidwaldner Kantonalschwingfest in Giswil zeigte der Luzerner Eidgenosse Sven Schurtenberger eine magistrale Leistung und siegte mit der Maximalpunktezahl von 60.00. Im Schlussgang bodigte er den einheimischen Eidgenossen Benji von Ah, der den Schlussgang als Zusatzgang bestritt, zum zweiten Mal.
Die drei Schwinger vom SKMH gingen am zweitletzten Kantonalfest im ISV in dieser Saison leider leer aus.
Vom SKMH waren mit Joel Kessler, Dominik Streiff und David Solenthaler drei Schwinger angemeldet. Streiff, der Kranzgewinner vom Schwyzer, verletzte sich aber vor einigen Tagen bei einem Arbeitsunfall und musste passen. Für ihn ging Alexander Schnellmann an den Start.
Joel Kessler stand nach sehr guter Tagesleistung dem Kranzgewinn sehr nahe, gab ihn aber im letzten Gang leider aus den Händen. Dem grossgewachsenen Sennenschwinger kommt Pech und Unvermögen immer wieder in die Quere, er steht sich quasi oftmals selber im Weg. Im Anschwingen bezwang Kessler den Luzerner Christoph Achermann. Der gute Start bescherte dem Märchler im zweiten Gang Joel Ambühl als Gegner. Doch Kessler rang dem diesjährigen Innerschweizer Sieger überraschend ein Remis ab. Doch genauso überraschend konnte er vor dem Mittag den Nichtkranzer Simon Achermann nicht bezwingen. Am Nachmittag setzte Kessler seine guten Leistungen wieder fort und bezwang Roy Wittwer und Dominik Hess. Die Einteilung honorierte Kesslers gute Vorleistung und gab ihm mit dem Nidwaldner Nichtkranzer Michael Gander eine faire Aufgabe. Doch der Märchler wusste die gute Ausgangslage nicht zu nutzen, er stellte den letzten Gang und verpasste den Kranz somit um einen Viertelpunkt.

Die beiden jungen Kämpfer David Solenthaler und Alexander Schnellmann hatten mit dem Kampf um die Kränze nichts zu tun. Sie zeigten aber beide mit zwei Siegen und vier Niederlagen keinen schlechten Wettkampf und sammelten weitere wichtige Erfahrungen bei den Aktiven.
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Foto ARK
3 Kränze am Zuger Kantonalen in Baar für den SKMH durch Huber Alex, Nötzli Reto und Hegner Ueli
Starke Ausserschwyzer am Zuger

Das diesjährige Zuger Kantonalschwingfest in Baar wurde von Marcel Bieri gewonnen. Der Zuger Eidgenosse bezwang im Schlussgang wie schon am Zuger 2017 den Rothenthurmer Eidgenossen Christian Schuler und konnte damit seinen zweiten Kranzfestsieg feiern. Die Schwinger des SKMH zeigten wieder sehr starke Leistungen und durften durch Alex Huber, Reto Nötzli und Ueli Hegner drei schöne Kranzgewinne feiern.

Wohl am meisten freute man sich für Alex Huber, der bei seinem hochverdienten Kranzgewinn den guten fünften Rang belegte. Huber hatte bis jetzt wahrlich keine einfache Saison hinter sich. Die Corona Pause hatte dem Tuggner mehr geschadet als anderen. Huber braucht am Anfang immer einige Feste um in den richtigen Rhythmus zu kommen und die fehlten ihm. So hatte der stämmige Sennenschwinger an den ersten Kranzfesten noch wacker Sand im Getriebe. Auf dem Weissenstein zeigte der Märchler jedoch eine starke Leistung, erlebte aber wegen einer Knieverletzung einen zünftigen Schock. Doch Huber hatte Glück im Unglück, die Bänder waren alle heil geblieben, er zog sich eine starke Prellung zu. So konnte der Lastwagenmechaniker am Zuger bereits wieder angreifen. Und wie er dies tat, machte grossen Eindruck. Gegen den starken Luzerner Lukas Lemmenmeier gabs zum Auftakt ein Remis und bereits im zweiten Gang überraschte Huber, indem er den nur schwer zu bezwingenden Roman Fellmann auf den Rücken kehrte. Yvan Duss im dritten Gang wurde eine sichere Beute für den Märchler und im vierten Gang setzte Huber ein weiteres Ausrufezeichen, indem er den formstarken Entlebucher Ronny Schöpfer bezwang. Sein nächster Gegner war mit Simon Schmid wieder ein Entlebucher. Dieser bezwang im Gang zuvor überraschend den Höfner Eidgenossen Reto Nötzli. Huber war auf der Hut, schwang überlegt und hatte nach dem Remis gegen Schmid noch beste Chancen auf den Kranz. Diesen holte sich der Märchler, indem er im letzten Gang Christian Wyss bodigte. Gross war die Freude Hubers über seinen zweiten Kranz in seiner Karriere. Und weil es so schön war machte er gleich noch eine Zusatzschlaufe. Huber wurde unerwartet vom Einteilungskampfgericht zu einem Zusatzgang gegen den Zuger Daniel Meier aufgerufen. Auch diesen Gang beendete der Märchler siegreich und holte sich so noch einen Extraviertelspunkt.
Nach seinem glänzenden Ehrenplatz vom Zürcher Kantonalen vor Wochenfrist, ging Ueli Hegner auch am Zuger mit viel Elan ans Werk. So überzeugte der Metzger mit zwei Siegen im Anschwingen gegen Samuel Schwyzer und Roger Müller. Dies bescherte ihm im dritten Gang den Urner Eidgenossen Andi Imhof als Gegner, gegen den er untendurch musste. Doch mit zwei schönen Siegen gegen Ueli Achermann und Adrian Egli hatte Hegner wie schon am Zürcher den Kranz bereits nach fünf Gängen auf sicher. So schmerzte die abschliessende Niederlage gegen den starken Zuger Marco Reichmuth nicht sonderlich und der Märchler belegte zuletzt den guten siebten Schlussrang.

Im gleichen Rang holte sich auch Reto Nötzli den Kranz. Nach gestelltem Auftakt gegen Marco Fankhauser erkämpfte sich der Höfner zwei schöne Siege gegen den jungen, talentierten Lukas Bissig und Christian Odermatt. So befand sich Nötzli wieder in der Spitzengruppe mit guten Aussichten auf eine mögliche Schlussgangqualifikation. Diese mussten aber nach der unerwartenden Niederlage gegen Simon Schmid begraben werden. Nötzli liess sich durch diesen Ausrutscher nicht aus dem Konzept bringen. Mit zwei abschliessenden Siegen gegen Matthias Hürlimann und Christian Ming holte sich der Lastwagenchauffeur seinen bereits schon fünften Saisonkranz.
HRU
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2 Kränze für den SKMH am Zürcher Kantonalen in Stäfa und 2. Schlussrang für Hegner Ueli

Am Zürcher Kantonalen überrascht der Märchler Schwinger Ueli Hegner und vermiest dabei Roger Rychen das Schwingfest. Mit Reto Nötzli holt ein weiterer Schwinger des Schwingklubs March-Höfe einen Kranz.


Bis zum Ausstich dominierte der Glarner Roger Rychen das Geschehen im Sägemehl beim Zürcher Kantonalen in Stäfa. Er verpasste aber mit der Note 8,75 beim Gestellten im fünften Gang mit Fabian Kindlimann den Schlussgang. Zuletzt verlor der Glarner auch noch gegen den entfesselten Märchler Ueli Hegner. Der Siebner zog gestern Sonntag einen Sahnetag ein. Nur gegen den Eidgenossen Armon Orlik ging er im zweiten Gang als Verlierer vom Platz. Alle anderen fünf Gegner mussten gegen den 22-Jährigen unten durch. Gegen einen Eidgenossen verloren, gegen den anderen (Rychen) gewonnen, das ist für den jungen Märchler eine grossartige Bilanz.

Der Tag hat gut begonnen, ich konnte gegen Thomas Schmidlin schnell gewinnen, so Hegner. Gegen Orlik konnte er befreit aufschwingen und einiges ausprobieren. Nach der Niederlage nahm er weiter Schwung auf. «Als für mich nach dem fünften Gang klar war, dass ich bereits einen Kranz auf sicher hatte, war der Druck weg. Ich wusste, dass ich gegen den Favoriten Rychen nichts zu verlieren hatte.» Und so nutzte der Siebner die Gunst der Stunde. Denn auch das Kampfgericht hatte zuvor nicht mit dem Märchler Überraschungsmann gerechnet und teilte ihm im fünften Gang mit Daniel Wettstein nochmals eine machbare Aufgabe zu, die er bravourös zum Kranzgewinn löste. Die gute Bilanz des Schwingklubs March-Höfe komplettierte Reto Nötzli (Pfäffikon). Nach einem harzigen Start mit zwei Niederlagen steigerte sich der Höfner und liess gegen die vier weiteren Gegner nichts mehr anbrennen. So landete er schliesslich auf dem geteilten siebten Platz.
von Franz Feldmann
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Urner Kantonales Bürglen
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kein Brünigkranz für die Schwyzer Schwinger

Die einzige Schwyzer Hoffnung, Reto Nötzli, hatte es zum Auftakt gleich mit dem Schwingerkönig von 2010, Kilian Wenger, zu tun. Bereits in der ersten Minute tauchte der Modellathlet ins Sägemehl. Mit den beiden überraschenden Unentschieden gegen Lukas Renfer und Adrian Klossner war für den Ausserschwyzer der Traum des einzig noch fehlenden Bergkranzes ausgeträumt. Im vierten Duell verletzte sich Nötzli und gab den Wettkampf vorzeitig auf.
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Nur ein Kranz am Schwyzer

Der Rothenthurmer Eidgenosse Christian Schuler war der überragende Mann des Tages und drückte dem Schwyzer 2021 den Stempel auf. Im Schlussgang besiegte Schuler den Obwaldner Toni Omlin und vergoldete damit seinen hundertsten Kranzgewinn gleich auch noch mit dem Festsieg.
Nicht viel zu lachen hatten die Schwinger vom SKMH, mit nur einem Kranzgewinn durch Dominik Streiff fiel die abschliessende Kranzbilanz mager aus.
Die Ausserschwyzer traten mit nur 14 Schwingern auch minimiert in Ibach an. Der technische Leiter Kilian Hasler musste gleich mehrere verletzungsbedingte Abmeldungen hinnehmen. Am schwersten wog das Fehlen von den Kranzern Alex Huber und Daniel Schilter. Auch musste mit Janik Keller ein weiterer Kranzer den Wettkampf aufgeben.
Dass es der Reichenburger Dominik Streiff in die Kranzränge schaffte, ist eine schöne Geschichte. Streiff hatte nach der am ESAF Zug zugezogenen schweren Verletzung eine lange Leidenszeit hinter sich und es war nicht sicher ob er jemals wieder ins Sägemehl zurückkehren würde. Doch der zähe Kämpfer gab zum Glück nicht auf und wurde nun belohnt. Der Turnerschwinger spulte in Ibach sein Standartprogramm, drei Siege und drei Remis, runter und holte sich damit verdient den Kranz im achten Rang. Schön wäre es gewesen hätte er seinen Erfolg mit weiteren Kranzgewinnern vom SKMH teilen können, doch es sollte nicht sein.
Reto Nötzli war die tragische Figur an diesem Fest. Als einer von drei Eidgenossen im Teilnehmerfeld galt der Höfner als Siegesanwärter. Und Nötzli kämpfte gut, befand sich nach vier Gängen in der Spitzengruppe und kämpfte im fünften Gang gegen den Luzerner Urs Doppmann um die Schlussgangqualifikation. In einem spannenden Gefecht musste Nötzli aber das bessere Ende seinem Gegner überlassen. Doch es kam noch schlimmer für den Höfner. Durch den gestellten letzten Gang gegen Toni Kurmann verpasste Nötzli gar noch den Kranz um einen lumpigen Viertelpunkt.
Joel Kessler war den ganzen Tag hindurch nicht zu sehr mit schweren Gegnern beladen. So musste er im entscheidenden Gang mit dem Luzerner Ueli Zürcher einen ebenbürtigen Gegner annehmen. Trotz allen Bemühungen kam Kessler zu keinem glücklichen Wurf und verpasste durch das Remis den Kranz ebenfalls um einen Viertelpunkt.
Stefan Gemsch und der junge Alexander Schnellmann durften zum ersten Mal in ihrer Karriere um die Kränze schwingen. Aufgrund leichten Vorprogramms mussten sie jedoch mit namhaften Gegnern rechnen. Und so kam es auch. Gemsch traf auf Roland Bucher und Schnellmann auf Thomas Bucher. Die Märchler konnten keine Überraschung schaffen und mussten das Eichenlaub den beiden Oberwiler Brüdern überlassen.
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