Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Erfolgreiche Titelverteidigung: Niklaus Mächler wird erneut Klubjassmeister

Nachdem letztes Jahr die Klubjassmeisterschaft vom Schwingklub March-Höfe coronabedingt nicht durchgeführt werden konnte, trafen sich dieses Jahr 32 topmotivierte Jasserinnen und Jasser zum gemütlichen Wettkampf.
Das Teilnehmerfeld wurde von nicht weniger als zehn ehemaligen Siegern, darunter die beiden Titelverteidiger Urs Hasler und Niklaus Mächler, angeführt.  
Die Ausgangslage nach drei Runden Schieber und einer Runde Handjass präsentierte sich äusserst ausgeglichen. Die vordersten vier Plätze von Hans Kessler mit 3689 Punkten, Xaver Ulrich mit 3640 Punkten, Albert Diethelm mit 3606 Punkten und Niklaus Mächler mit 3593 Punkten trennten keine 100 Punkte voneinander. Um den Tagessieg mussten diese vier dann gegeneinander antreten. Für Hans Kessler, Xaver Ulrich und Albert Diethelm wäre ein Sieg an der Klubjassmeisterschaft längst überfällig. Mit diesem Vorhaben zeigte sich Titelverteidiger Niklaus Mächler aber nicht einverstanden und jasste sich in der Finalrunde souverän an die Spitze und konnte so seinen Sieg wiederholen.
Gar nicht auf Touren kamen die beiden ehemaligen Sieger Alois Laimbacher und Philipp Düggelin, welche abgeschlagen am Schwanz der Rangliste zu finden sind.
Auch dieses Jahr konnte allen Teilnehmern schöne Preise abgegeben werden.
Die Gemütlichkeit und die kollegiale Stimmung fehlte trotz Jasseifer nicht.


Hier die Rangliste:

Rang  Name                                 Punkte      Topklassierungen der letzten Jahre

1. Mächler Niklaus 4240 Pte.  (19/1, 15/10, 16/14, 10/17, 13/22, 11/23)
2. Hasler Kilian 4136 Pte.  (10/3, 13/5, 14/10, 11/12, 12/12, 06/14)
3. Ulrich Xaver 4078 Pte.  (98/2, 03/4, 00/6, 08/8,  99/9, 02/9, 14/9)
4. Kessler Hans jun. 4057 Pte.  (97/2, 14/2, 01/4, 08/5, 13/7, 09/9, 03/10)
5. Diethelm Albert 4037 Pte.  (11/3, 14/4, 01/5, 06/7, 02/8, 05/10)
6. Diethelm Peter 4025 Pte.  (11/5, 06/10, 10/10, 03/12, 16/16, 08/19)
7. Hasler Cyrill 4018 Pte.  (18/14, 19/32)
8. Laimbacher Alois sen. 3970 Pte.  (84/1, 12/6, 16/6, 19/11, 04/12, 07/12)
9. Schnyder Röby . 3927 Pte
10.Ulrich Balz 3918 Pte.  (13/1, 02/3, 07/3, 08/3, 14/3, 18/3, 19/3)
11a.Krieg Rahel 3899 Pte
11b.Diethelm Samuel 3899 Pte.  (11/1, 15/6, 18/10, 13/12, 14/14, 12/17)
11c.Züger Benno 3899 Pte.  (09/1, 17/1, 18/2, 05/3, 00/5, 14/6, 19/6)
14. Hasler Urs 3876 Pte.  (19/1, 08/2, 16/2, 17/2, 03/3, 09/3, 99/4)
15. Zeiter Hans 3867 Pte.  (00/2, 11/10, 98/13, 14/18, 18/21)
16. Kessler Rita 3855 Pte.  (14/1, 16/4, 18/5, 07/7, 17/13, 06/15)
17. Böni Willi 3829 Pte.  (17/10)
18. Ulrich Martin             3773 Pte.  (95/1, 00/1, 12/1, 15/1, 13/2, 08/6, 10/7)
19. Züger Michi   3746 Pte.  (17/6, 16/10, 15/22)
20. Kümin Reto 3730 Pte.  (18/7, 06/9, 01/19, 08/22, 14/23, 04/30)
21. Krieg Fabian 3719 Pte
22. Roos Andreas 3680 Pte
23. Letter Wolfgang 3648 Pte.  (17/4, 13/6, 16/8, 18/11, 15/23, 19/29)
24. Fässler Isabel 3571 Pte
25. Ulrich Elsbeth 3540 Pte.  (16/32)
26. Zaugg Barbara 3495 Pte
27. Züger Benjamin 3469 Pte.  (19/27)
28. Laimbacher Bernadette 3456 Pte.  (11/4, 18/4, 10/5, 06/6, 15/9, 07/11)
29. Laimbacher Alois jun. 3413 Pte.  (93/1, 98/1, 02/1, 03/1, 08/1,06/2, 13/4)
30. Laimbacher Carmen          3302 Pte.  
31. Schuler Yannick          3258 Pte.  
32. Düggelin Philipp              3245 Pte.  (10/1, 11/29)


Drei Auszeichnungen für die Aktiven des SKMH in Unteriberg
Starke Ausserschwyzer Schwinger zum Saisonabschluss

Mit dem traditionellen Herbstschwingertag Unteriberg ging die diesjährige spezielle Freiluftsaison der Innerschweizer Schwinger zu Ende. Topfavorit Christian Schuler zeigte einmal mehr dieses Jahr seine Stärke und holte sich einen weiteren Festsieg im Unteriberg. Im Schlussgang bodigte der Eidgenosse seinen älteren Bruder Philipp Schuler.
Der Schwingklub Einsiedeln organisierte den beliebten Herbstanlass einmal mehr mit viel Liebe zum Detail. Und Petrus bescherte dem Heimklub zusätzlich föhnbedingt einen warmen, sonnigen Festtag. Leider nutzten nur gerade 43 Schwinger diesen perfekten Tag zu einem friedlichen Kräftemessen im Sägemehl.
Besonders traurig ist die Tatsache, dass gewisse Schwyzer Schwinger an diesem Samstag lieber Fussball spielen gingen, statt ein Rangfest im eigenen Kanton zu unterstützen. Da würde eine Standpauke der Schwyzer Verantwortlichen gegenüber gewisser Aktiven mal von Nöten sein. Es ist auch ein beschämendes Armutszeugnis seitens des ESV ein Plauschkickerturnier von Fussballlaien zu organisieren, wenn gleichentags noch Schwingfeste stattfinden. So quasi, der Höhepunkt Kilchberger ist vorbei, jetzt interessiert uns das Schwingen nicht mehr, lieber herumlümmeln auf dem Fussballplatz. Da stellt sich unweigerlich die Frage, ist dem ESV das Fördern von Fussball wichtiger oder das vom Schwingen?

Die Schwinger zeigten sich grösstenteils wie das Wetter von ihrer besten Seite. Der Tuggner Alex Huber kommt auf Saisonende hin immer besser in Form. Nur gerade gegen Festsieger Schuler musste Huber sich nach längerem Kampf geschlagen geben, alle anderen fünf Gänge, davon vier gegen Kranzschwinger entschied der 25jährige Lastwagenmechaniker für sich. Der gute vierte Schlussrang war der Lohn für Hubers tolle Arbeit.
Auch der 24jährige Joel Kessler zeigte zum Abschluss nochmal ein starkes Schwingfest. Der baumlange Sennenschwinger aus Siebnen siegte viermal und musste sich nur den Rothenthurmer Brüdern Christian und Philipp Schuler beugen. Mit diesem Leistungsausweis belegte der Märchler den fünften Schlussrang.
Gleich hinter ihm klassierte sich Ueli Hegner aus Siebnen im sechsten Rang. Nach dem Ausrutscher von Siebnen zeigte der Märchler noch einmal was in ihm steckt. Der filigrane Techniker siegte viermal und musste sich nur gegen Philipp Schuler und zuletzt um einen Spitzenplatz dem Zuger Christian Bucher geschlagen geben. Somit schloss der 22jährige Hegner seine bisher erfolgreichste Saison mit einem erfreulichen Ergebnis ab.
Der 22jährige Galgener Damian Ulrich findet sich bei den Aktiven einfach noch nicht zurecht. Auch am Samstag verpasste der Tiefbauzeichner mit zwei Siegen und vier Niederlagen die Auszeichnung deutlich. Ulrich wüsste eigentlich wies geht, nur steht er sich oftmals mit seiner fehlenden Lockerheit selber im Weg. Auf Rang 20 beendete der Junge Lukas Hüppin mit einem gewonnenen, zwei gestellten und drei verlorenen gängen das letzte Schwingfest der Saison.
HRU
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Zwei Lebendpreise für den SKMH

Endlich wieder ein richtiger Herbstschwingertag

Nach einem Jahr Unterbruch war der 83. Herbstschwingertag Siebnen 2021 für alle ein voller Erfolg. Trotz 3 G Konzept kamen 1800 Zuschauer an den beliebten Herbstschwingertag des SKMH. Sie alle durften herrliches Herbstwetter, gediegene Unterhaltung und spannenden Schwingsport erleben. Kurz gesagt, ein gefreutes Fest für alle, wie vor der leidigen Coronakrise.
Im Schlussgang bezwang Adrian Steinauer nach kurzer Gangdauer Reto Fankhauser und durfte sich damit erstmals in die illustre Siegerliste von Siebnen eintragen lassen.
Obwohl sich im laufe des Wochenendes die Teilnehmerzahl von gut 130 auf 105 Schwingern reduzierte, verlor der Wettkampf kein bisschen an sportlicher Spannung. Die drei teilnehmenden Eidgenossen Reto Nötzli, Willi Graber und Stefan Burkhalter verpassten zwar den Schlussgang, bereicherten aber das Fest mit ihrem grossen Können enorm. Und am Ende hatte die Schlussrangliste ein sehr ansehnliches Profil.

Die Aktiven vom SKMH erkämpften sich an ihrem Heimanlass gesamthaft sieben Auszeichnungen und behielten zwei der drei Lebendpreise in der March. Reto Nötzli war der beste von ihnen und belegte in der Rangliste den verdienten Ehrenplatz mit vier Siegen und zwei Remis. Von Willi Graber und Reto Fankhauser trennte sich der Höfner als ebenbürtig, die restlichen vier Gegner bezwang Nötzli sicher. Joel Kessler zeigte wieder einmal was in ihm steckt und belegte mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage den tollen dritten Rang. Kessler musste sich nur dem Schlussgangteilnehmer Fankhauser beugen und verpasste mit dem abschliessenden Remis gegen Patrick Betschart eine noch bessere Platzierung. Alex Huber belegte mit vier Siegen, einem Remis und einem Taucher den starken fünften Rang. Huber verpasste durch die abschliessende Niederlage gegen Willi Graber einen absoluten Spitzenplatz. Der kämpferische Jüngling Benjamin Züger belegte mit dem sechsten Rang ebenfalls ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste. Zügers Notenblatt wies drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen aus. Im elften Rang holte sich Roman Ulrich mit zwei Siegen, drei Unentschieden und einer Niederlage die Auszeichnung und im letzten Auszeichnungsrang klassierten sich Alexander Schnellmann und Alex Styger. Schnellmann erreichte drei Siege und drei Niederlagen und Styger hatte mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen ebenfalls ein ausgeglichenes Notenblatt. Pech hatten Damian Ulrich, Stefan Gemsch und Ueli Hegner, sie verpassten allesamt die Auszeichnung um einen Viertelpunkt.
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Durchzogener Kilchberger Schwinget für Reto Nötzli

Der 17. Kilchberger Schwinget endete mit einem historischen Ausgang. Nach dem Schlussgangsieg gegen Kilian Wenger feierte Samuel Giger seinen ersten Triumpf an einem Fest mit eidgenössischem Charakter. Da Damian Ott und Fabian Staudenmann gleich viele Punkte aufwiesen wie Giger, dürfen sie sich fortan auch Kilchbergsieger nennen.
Der Höfner Eidgenosse Reto Nötzli hatte nach 2014 zum zweiten Mal in seiner Karriere die Ehre an diesem seltenen Anlass mitzuwirken. Nötzli verdiente sich die Teilnahme am Kilchberger mit konstant guten Saisonleistungen und fünf Kranzgewinnen.
Der Höfner startete aber denkbar schlecht in den Wettkampf. So gab es am Morgen lauter Niederlagen für ihn gegen Fabian Kindlimann, Romain Collaud und Adrian Walther. Mit dem Messer am Hals holte sich der Chauffeur im vierten Gang gegen Samuel Brun seinen ersten Sieg und verhinderte so ein frühzeitiges Ausscheiden. Im fünften Gang zeigte er gegen Kilian von Weissenfluh eine ebenbürtige Leistung, musste sich aber kurz vor Schluss doch noch bezwingen lassen. Mit einem schönen Sieg gegen Jan Wittwer sorgte Nötzli für einen versöhnlichen Abschluss und belegte damit den 14. Schlussrang.
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Keinen Kranz  für den SKMH am Luzerner Kantonales Schwingfest Schachen

Viertelipech für Ueli Hegner am Luzerner

Mit dem Luzerner Kantonalen in Schachen ging in der Innerschweiz der Reigen der Kranzfeste zu Ende. Rückkehrer Joel Wicki durfte sich nach einem Schlussgangerfolg gegen seinen Klubkameraden Erich Fankhauser zum verdienten Sieger küren lassen und feierte damit ein gelungenes Comeback.
Vom SKMH waren in Schachen sechs Schwinger im Einsatz, wobei alle den Kranz verpassten. Auf etwas tragische Weise erwischte es dabei Ueli Hegner. Der Märchler startete mit einem Sieg gegen den Kranzer Marco Schmidiger optimal. Die Niederlage im zweiten Gang gegen den Innerschweizer Sieger Joel Ambühl war kein Weltuntergang. Danach wurde der Märchler nacheinander mit drei Nichtkranzern eingeteilt, welche Hegner allesamt sicher bezwang. Ein leichtes Notenblatt und eine sehr hohe Zwischenpunktezahl bescherten Hegner zuletzt den bärenstarken Eidgenossen Sven Schurtenberger als Gegner. In diesem Gang hatte Hegner keine Chance und verlor mit der Minimalnote, was ihm ein Punktetotal von 56,50 einbrachte. In den meisten Fällen reicht diese Zahl zum Kranzgewinn, aber nicht dieses Mal. Hegner verpasste den Kranzgewinn am Luzerner um einen bitteren Viertelpunkt.
Der junge Benjamin Züger durfte zum ersten Mal am Eichenlaub schnuppern. Ein leichtes Vorprogramm bescherte Züger den starken Luzerner Kranzer Roman Fellmann als Gegner im letzten Duell. Züger hatte im Kampf um den Kranz keine Chance und verlor. Doch die Tatsache, zum ersten mal um den Kranz schwingen zu können, sollte dem jungen Kämpfer Auftrieb geben.
Joel Kessler und Reto Nötzli konnten ihr zweifelsohne vorhandenes Potenzial nicht abrufen und hatten im Kampf um die Kränze schon früh nichts mehr zu melden.
Simon Bürgi und Lukas Hüppin verpassten zwar den Ausstich, sammelten aber ein weiteres Mal wertvolle Erfahrungen.
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Alex Huber holt sich die Auszeichnung am Kilbischwinget in Einsiedeln

Nachdem letztes Jahr auf den beliebtenKilbischwinget im Klosterdorf verzichtet werden musste, traf man sich dieses Jahr wieder zum beliebten Wettkampf auf der idyllischen Paracelsus Wiese. Obwohl nasskaltes Wetter und eine magere Beteiligung etwas auf die Stimmung schlugen, durften die Anwesenden ein gemütliches Rangschwingfest unter Gleichgesinnten erleben. Überragender Festsieger wurde Christian Schuler nach einem schnellen Schlussgangerfolg gegen seinen Klubkameraden Roland Kälin. Schuler machte damit das «Stängeli» voll und siegte zum zehnten Mal am Kilbischwinget.
Mit viel Herzblut organisierte der Schwingklub Einsiedeln und Umgebung nach dem gut besuchten, samstäglichen Jungschwingertag auch das Kilbischwinget, obwohl Corona die Vorbereitungen mühsam erschwerten. Eigentlich hätten die Einsiedler Verantwortlichen für ihre Mühe einen grösseren Schwingeraufmarsch verdient. Doch nur gerade 38 Schwinger wollten zum Wettkampf antreten. Da die meisten vom organisierenden Klub stammten, kam man sich schon fast vor wie an einem Einsiedler Klubschwinget. Der Tuggner Alex Huber war einer der wenigen auswärtigen Kranzschwinger, die sich getrauten den Einheimischen Paroli zu bieten. Sein Erscheinen wurde dann auch prompt mit einem Startduell gegen den grossen Favoriten Schuler belohnt und war schon nach wenigen Sekunden zu Gunsten des Rothenthurmers entschieden. Im zweiten Gang zermürbte Huber den zähen Daniel Schuler so lange, bis dessen Gegenwehr erlosch. Im Ausschwingen kam der Märchler gegen Thomas Schuler und den neu bei den Einsiedlern schwingenden Berner Jakob Gerber zu zwei schönen Siegen. So konnte Huber im fünften Gang um die Schlussgangqualifikation schwingen. Nach einem spannenden Duell musste er aber gegen Adrian Steinauer untendurch. Im letzten Gang fackelte der Tuggner nicht lange und holte sich die Auszeichnung mit einem schnellen Sieg gegen Adi von Euw im sehr guten fünften Rang.
Silvan Krieg aus Siebnen konnte seine fehlende Wettkampfpraxis nicht verbergen. Der Märchler verpasste damit die Auszeichnung.
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Ob- und Nidwaldner Kantonales in Giswil

Keine Kränze am Ob- und Nidwaldner Kantonalen

Am Ob-und Nidwaldner Kantonalschwingfest in Giswil zeigte der Luzerner Eidgenosse Sven Schurtenberger eine magistrale Leistung und siegte mit der Maximalpunktezahl von 60.00. Im Schlussgang bodigte er den einheimischen Eidgenossen Benji von Ah, der den Schlussgang als Zusatzgang bestritt, zum zweiten Mal.
Die drei Schwinger vom SKMH gingen am zweitletzten Kantonalfest im ISV in dieser Saison leider leer aus.
Vom SKMH waren mit Joel Kessler, Dominik Streiff und David Solenthaler drei Schwinger angemeldet. Streiff, der Kranzgewinner vom Schwyzer, verletzte sich aber vor einigen Tagen bei einem Arbeitsunfall und musste passen. Für ihn ging Alexander Schnellmann an den Start.
Joel Kessler stand nach sehr guter Tagesleistung dem Kranzgewinn sehr nahe, gab ihn aber im letzten Gang leider aus den Händen. Dem grossgewachsenen Sennenschwinger kommt Pech und Unvermögen immer wieder in die Quere, er steht sich quasi oftmals selber im Weg. Im Anschwingen bezwang Kessler den Luzerner Christoph Achermann. Der gute Start bescherte dem Märchler im zweiten Gang Joel Ambühl als Gegner. Doch Kessler rang dem diesjährigen Innerschweizer Sieger überraschend ein Remis ab. Doch genauso überraschend konnte er vor dem Mittag den Nichtkranzer Simon Achermann nicht bezwingen. Am Nachmittag setzte Kessler seine guten Leistungen wieder fort und bezwang Roy Wittwer und Dominik Hess. Die Einteilung honorierte Kesslers gute Vorleistung und gab ihm mit dem Nidwaldner Nichtkranzer Michael Gander eine faire Aufgabe. Doch der Märchler wusste die gute Ausgangslage nicht zu nutzen, er stellte den letzten Gang und verpasste den Kranz somit um einen Viertelpunkt.

Die beiden jungen Kämpfer David Solenthaler und Alexander Schnellmann hatten mit dem Kampf um die Kränze nichts zu tun. Sie zeigten aber beide mit zwei Siegen und vier Niederlagen keinen schlechten Wettkampf und sammelten weitere wichtige Erfahrungen bei den Aktiven.
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Foto ARK
3 Kränze am Zuger Kantonalen in Baar für den SKMH durch Huber Alex, Nötzli Reto und Hegner Ueli
Starke Ausserschwyzer am Zuger

Das diesjährige Zuger Kantonalschwingfest in Baar wurde von Marcel Bieri gewonnen. Der Zuger Eidgenosse bezwang im Schlussgang wie schon am Zuger 2017 den Rothenthurmer Eidgenossen Christian Schuler und konnte damit seinen zweiten Kranzfestsieg feiern. Die Schwinger des SKMH zeigten wieder sehr starke Leistungen und durften durch Alex Huber, Reto Nötzli und Ueli Hegner drei schöne Kranzgewinne feiern.

Wohl am meisten freute man sich für Alex Huber, der bei seinem hochverdienten Kranzgewinn den guten fünften Rang belegte. Huber hatte bis jetzt wahrlich keine einfache Saison hinter sich. Die Corona Pause hatte dem Tuggner mehr geschadet als anderen. Huber braucht am Anfang immer einige Feste um in den richtigen Rhythmus zu kommen und die fehlten ihm. So hatte der stämmige Sennenschwinger an den ersten Kranzfesten noch wacker Sand im Getriebe. Auf dem Weissenstein zeigte der Märchler jedoch eine starke Leistung, erlebte aber wegen einer Knieverletzung einen zünftigen Schock. Doch Huber hatte Glück im Unglück, die Bänder waren alle heil geblieben, er zog sich eine starke Prellung zu. So konnte der Lastwagenmechaniker am Zuger bereits wieder angreifen. Und wie er dies tat, machte grossen Eindruck. Gegen den starken Luzerner Lukas Lemmenmeier gabs zum Auftakt ein Remis und bereits im zweiten Gang überraschte Huber, indem er den nur schwer zu bezwingenden Roman Fellmann auf den Rücken kehrte. Yvan Duss im dritten Gang wurde eine sichere Beute für den Märchler und im vierten Gang setzte Huber ein weiteres Ausrufezeichen, indem er den formstarken Entlebucher Ronny Schöpfer bezwang. Sein nächster Gegner war mit Simon Schmid wieder ein Entlebucher. Dieser bezwang im Gang zuvor überraschend den Höfner Eidgenossen Reto Nötzli. Huber war auf der Hut, schwang überlegt und hatte nach dem Remis gegen Schmid noch beste Chancen auf den Kranz. Diesen holte sich der Märchler, indem er im letzten Gang Christian Wyss bodigte. Gross war die Freude Hubers über seinen zweiten Kranz in seiner Karriere. Und weil es so schön war machte er gleich noch eine Zusatzschlaufe. Huber wurde unerwartet vom Einteilungskampfgericht zu einem Zusatzgang gegen den Zuger Daniel Meier aufgerufen. Auch diesen Gang beendete der Märchler siegreich und holte sich so noch einen Extraviertelspunkt.
Nach seinem glänzenden Ehrenplatz vom Zürcher Kantonalen vor Wochenfrist, ging Ueli Hegner auch am Zuger mit viel Elan ans Werk. So überzeugte der Metzger mit zwei Siegen im Anschwingen gegen Samuel Schwyzer und Roger Müller. Dies bescherte ihm im dritten Gang den Urner Eidgenossen Andi Imhof als Gegner, gegen den er untendurch musste. Doch mit zwei schönen Siegen gegen Ueli Achermann und Adrian Egli hatte Hegner wie schon am Zürcher den Kranz bereits nach fünf Gängen auf sicher. So schmerzte die abschliessende Niederlage gegen den starken Zuger Marco Reichmuth nicht sonderlich und der Märchler belegte zuletzt den guten siebten Schlussrang.

Im gleichen Rang holte sich auch Reto Nötzli den Kranz. Nach gestelltem Auftakt gegen Marco Fankhauser erkämpfte sich der Höfner zwei schöne Siege gegen den jungen, talentierten Lukas Bissig und Christian Odermatt. So befand sich Nötzli wieder in der Spitzengruppe mit guten Aussichten auf eine mögliche Schlussgangqualifikation. Diese mussten aber nach der unerwartenden Niederlage gegen Simon Schmid begraben werden. Nötzli liess sich durch diesen Ausrutscher nicht aus dem Konzept bringen. Mit zwei abschliessenden Siegen gegen Matthias Hürlimann und Christian Ming holte sich der Lastwagenchauffeur seinen bereits schon fünften Saisonkranz.
HRU
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2 Kränze für den SKMH am Zürcher Kantonalen in Stäfa und 2. Schlussrang für Hegner Ueli

Am Zürcher Kantonalen überrascht der Märchler Schwinger Ueli Hegner und vermiest dabei Roger Rychen das Schwingfest. Mit Reto Nötzli holt ein weiterer Schwinger des Schwingklubs March-Höfe einen Kranz.


Bis zum Ausstich dominierte der Glarner Roger Rychen das Geschehen im Sägemehl beim Zürcher Kantonalen in Stäfa. Er verpasste aber mit der Note 8,75 beim Gestellten im fünften Gang mit Fabian Kindlimann den Schlussgang. Zuletzt verlor der Glarner auch noch gegen den entfesselten Märchler Ueli Hegner. Der Siebner zog gestern Sonntag einen Sahnetag ein. Nur gegen den Eidgenossen Armon Orlik ging er im zweiten Gang als Verlierer vom Platz. Alle anderen fünf Gegner mussten gegen den 22-Jährigen unten durch. Gegen einen Eidgenossen verloren, gegen den anderen (Rychen) gewonnen, das ist für den jungen Märchler eine grossartige Bilanz.

Der Tag hat gut begonnen, ich konnte gegen Thomas Schmidlin schnell gewinnen, so Hegner. Gegen Orlik konnte er befreit aufschwingen und einiges ausprobieren. Nach der Niederlage nahm er weiter Schwung auf. «Als für mich nach dem fünften Gang klar war, dass ich bereits einen Kranz auf sicher hatte, war der Druck weg. Ich wusste, dass ich gegen den Favoriten Rychen nichts zu verlieren hatte.» Und so nutzte der Siebner die Gunst der Stunde. Denn auch das Kampfgericht hatte zuvor nicht mit dem Märchler Überraschungsmann gerechnet und teilte ihm im fünften Gang mit Daniel Wettstein nochmals eine machbare Aufgabe zu, die er bravourös zum Kranzgewinn löste. Die gute Bilanz des Schwingklubs March-Höfe komplettierte Reto Nötzli (Pfäffikon). Nach einem harzigen Start mit zwei Niederlagen steigerte sich der Höfner und liess gegen die vier weiteren Gegner nichts mehr anbrennen. So landete er schliesslich auf dem geteilten siebten Platz.
von Franz Feldmann
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Urner Kantonales Bürglen
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kein Brünigkranz für die Schwyzer Schwinger

Die einzige Schwyzer Hoffnung, Reto Nötzli, hatte es zum Auftakt gleich mit dem Schwingerkönig von 2010, Kilian Wenger, zu tun. Bereits in der ersten Minute tauchte der Modellathlet ins Sägemehl. Mit den beiden überraschenden Unentschieden gegen Lukas Renfer und Adrian Klossner war für den Ausserschwyzer der Traum des einzig noch fehlenden Bergkranzes ausgeträumt. Im vierten Duell verletzte sich Nötzli und gab den Wettkampf vorzeitig auf.
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Nur ein Kranz am Schwyzer

Der Rothenthurmer Eidgenosse Christian Schuler war der überragende Mann des Tages und drückte dem Schwyzer 2021 den Stempel auf. Im Schlussgang besiegte Schuler den Obwaldner Toni Omlin und vergoldete damit seinen hundertsten Kranzgewinn gleich auch noch mit dem Festsieg.
Nicht viel zu lachen hatten die Schwinger vom SKMH, mit nur einem Kranzgewinn durch Dominik Streiff fiel die abschliessende Kranzbilanz mager aus.
Die Ausserschwyzer traten mit nur 14 Schwingern auch minimiert in Ibach an. Der technische Leiter Kilian Hasler musste gleich mehrere verletzungsbedingte Abmeldungen hinnehmen. Am schwersten wog das Fehlen von den Kranzern Alex Huber und Daniel Schilter. Auch musste mit Janik Keller ein weiterer Kranzer den Wettkampf aufgeben.
Dass es der Reichenburger Dominik Streiff in die Kranzränge schaffte, ist eine schöne Geschichte. Streiff hatte nach der am ESAF Zug zugezogenen schweren Verletzung eine lange Leidenszeit hinter sich und es war nicht sicher ob er jemals wieder ins Sägemehl zurückkehren würde. Doch der zähe Kämpfer gab zum Glück nicht auf und wurde nun belohnt. Der Turnerschwinger spulte in Ibach sein Standartprogramm, drei Siege und drei Remis, runter und holte sich damit verdient den Kranz im achten Rang. Schön wäre es gewesen hätte er seinen Erfolg mit weiteren Kranzgewinnern vom SKMH teilen können, doch es sollte nicht sein.
Reto Nötzli war die tragische Figur an diesem Fest. Als einer von drei Eidgenossen im Teilnehmerfeld galt der Höfner als Siegesanwärter. Und Nötzli kämpfte gut, befand sich nach vier Gängen in der Spitzengruppe und kämpfte im fünften Gang gegen den Luzerner Urs Doppmann um die Schlussgangqualifikation. In einem spannenden Gefecht musste Nötzli aber das bessere Ende seinem Gegner überlassen. Doch es kam noch schlimmer für den Höfner. Durch den gestellten letzten Gang gegen Toni Kurmann verpasste Nötzli gar noch den Kranz um einen lumpigen Viertelpunkt.
Joel Kessler war den ganzen Tag hindurch nicht zu sehr mit schweren Gegnern beladen. So musste er im entscheidenden Gang mit dem Luzerner Ueli Zürcher einen ebenbürtigen Gegner annehmen. Trotz allen Bemühungen kam Kessler zu keinem glücklichen Wurf und verpasste durch das Remis den Kranz ebenfalls um einen Viertelpunkt.
Stefan Gemsch und der junge Alexander Schnellmann durften zum ersten Mal in ihrer Karriere um die Kränze schwingen. Aufgrund leichten Vorprogramms mussten sie jedoch mit namhaften Gegnern rechnen. Und so kam es auch. Gemsch traf auf Roland Bucher und Schnellmann auf Thomas Bucher. Die Märchler konnten keine Überraschung schaffen und mussten das Eichenlaub den beiden Oberwiler Brüdern überlassen.
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Reto Nötzli erschwingt sich seinen ersten Weissenstein Kranz im 6. Rang

Der diesjährige Bergschwinget auf dem Weissenstein ob Solothurn konnte nicht mit einer tollen Fernsicht glänzen. Der Festplatz war den ganzen Tag über in dicken Nebel eingepackt. Der 20jährige Ostschweizer Damian Ott überraschte alle und siegte nach sehr starker Leistung zum ersten Mal an einem Kranzfest. Eine Premiere durfte auch Reto Nötzli feiern, der Höfner erkämpfte sich seinen ersten Kranz auf dem Weissenstein.
Nötzli legte am Morgen mit drei Siegen gegen Patrick Räbmatter, Roman Schnurrenberger und Marcel Kropf einen Traumstart hin. Im vierten Gang kam es zum Spitzenkampf gegen Andreas Döbeli. In einem spannenden Duell mit Siegeschancen auf beiden Seiten, musste sich Nötzli gegen den späteren Schlussgangteilnehmer erwischen lassen und verlor. Im fünften Gang besiegte Nötzli den Aargauer Kai Hügli schon ziemlich früh und hatte damit den begehrten Kranz auf sicher. So schmerzte die abschliessende schnelle Niederlage gegen den Bündner Armon Orlik nicht allzu sehr.
Grosses Pech hingegen hatte der Tuggner Alex Huber. Nach gutem Wettkampf verletzte sich Huber im fünften Gang schwer am Knie, die Saison ist für ihn damit leider schon vorbei, ehe sie richtig begonnen hat.
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Sieg für Giger Samuel am Rigischwinget 2021 auf der Sportanlage Wintersried in Ibach

Ausserschwyzern lief es am Rigischwinget nicht nach Wunsch

Auf der Sportanlage Wintersried fand mit dem Rigischwinget das dritte und vorletzte Kranzfest im Wochentakt statt. Überragender Mann des Tages war der Thurgauer Eidgenosse Samuel Giger, der mit sechs Siegen zum ersten Mal hoch verdienter Rigisieger wurde. In einem animierten Schlussgang bezwang der Ostschweizer den Schwyzer Eidgenossen Mike Müllestein zum zweiten Mal an diesem Tag. Die Vertreter des SKMH konnten sich nicht wunschgemäss durchsetzen und sahen das begehrte Rigi Eichenlaub nur von ganz weitem.
Am besten klassierte sich Ueli Hegner Siebnen mit zwei Siegen und vier Niederlagen im 16.Rang. Knapp dahinter folgte der Tuggner Alex Huber mit einem Sieg, einem Remis und vier Niederlagen. Pech hatte der Reichenburger Dominik Streiff. Mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen musste der Turnerschwinger wegen einer Ellbogenverletzung den Wettkampf aufgeben.
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Reto Nötzli holt sich seinen neunten Innerschweizer Kranz in Ibach

Reto Nötzli rettet am Innerschweizer die Ehre der Ausserschwyzer Schwinger

Am turbulent verlaufenen Innerschweizer Schwingfest in Ibach kam Joel Ambühl dank einem Schlussgangerfolg über seinen Luzerner Verbandskollegen Réne Suppiger zu seinem ersten grossen Sieg. Als einziger Schwinger des SKMH konnte sich Reto Nötzli unter die Kranzgewinner reihen.

Einmal mehr war auf den Höfner Eidgenossen Reto Nötzli Verlass. Mit einer guten Leistung holte sich Turnerschwinger mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage den Kranz im sechsten Schlussrang. Zuerst trennte er sich gegen den Südwestschweizer Gast Marc Gottofrey resultatlos. Im zweiten Gang kam Nötzli zu einem schönen Sieg gegen Lukas Ottiger. Gegen Christian Bucher war der Höfner dauernd am Drücker, wurde aber in den letzten Sekunden noch vom Zuger ausgekontert und bezog eine kalte Dusche. Mit dem Messer am Hals holte sich Nötzli am Nachmittag drei schöne Siege gegen ausgewiesene Defensivkünstler. Nötzli bearbeitete Remo Odermatt, Reto Bürgi und zum Abschluss Adrian Elsener vehement bis sie auf dem Rücken lagen und sicherte sich somit einen weiteren Innerschweizer Kranz.
Obwohl Dominik Streiff zuletzt nicht mehr um den Kranz schwingen konnte, zeigte er einen ansprechenden Wettkampf. So blieb der Reichenburger mit drei Siegen und drei Remis unbesiegt. Ihm fehlte zuletzt ein halber Punkt zum Eichenlaub.
Auch Ueli Hegner konnte nach drei Siegen und zwei Niederlagen im letzten Gang noch ums Eichenlaub kämpfen, musste aber das bessere Ende dem Luzerner Roman Zurfluh überlassen.
Alex Huber erreichte gesamthaft drei Siege und drei Niederlagen, hatte aber schon vor dem letzten Gang keine Chance mehr auf einen Kranzgewinn. Pascal Ulrich, Alex Styger und Simon Bürgi sammelten wertvolle Erfahrungen, auch wenn sie einen hinteren Ranglistenplatz belegten.
Ausserschwyzer Pechvogel war Joel Kessler. Nach gewonnenem Auftakt stellte er den starken Nordwestschweizer Gast Samuel Brun, musste danach aber leider den Wettkampf verletzungshalber aufgeben.
HRU
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Glarner - Bündner Kantonalschwingen 2021

Viertelipech für Märchler Schwinger am Glarner-Bündner in Näfels

Das Glarner Kantonal Schwingfest in Näfels wurde vom Thurgauer Eidgenossen Dominik Schneider bereits zum zweiten Mal gewonnen. Mit seinem Schlussgangsieg gegen Roger Rychen verhinderte der Thurgauer den längst fälligen ersten Kranzfestsieg des Glarner Eidgenossen.
Mit von der Partie waren auch drei Schwinger vom SKMH. Alle drei wurden von der Glarner Einteilung äusserst fair behandelt. Davon profitieren konnten sie nicht und schrammten alle knapp am Kranz vorbei. Während Dominik Streiff und Alex Huber den Kranz um einen Viertelpunkt verpassten, fehlte Janik Keller dazu ein halber Punkt.
Gespannt war man auf das Auftreten von Dominik Streiff. Der Reichenburger Turnerschwinger bestritt sein erstes Schwingfest seit seiner schweren Verletzung vom ESAF Zug 2019. Und Streiff zeigte das er das Schwingen nicht verlernt hat. Mit drei Siegen gegen Sebastian Knellwolf, Lukas Keller und Daniel Wettstein, sowie zwei Tauchern gegen Marcel Räbsamen und Lars Geisser konnte Streiff im letzten Gang um den Kranz schwingen. Sein Gegner Andrin Poltera ist aber bekannt für seine gute Verteidigung. So sehr es Streiff es versuchte, der siegbringende Wurf gegen den Bündner wollte nicht gelingen und mit dem Remis war der Kranz weg.
Alex Huber siegte dreimal gegen Ramon Baumgartner, Andreas Ziegler und Dominik Kammermann. Mit dem Eidgenossen Raphael Zwyssig und Marco Oettli trennte sich Huber als gleich stark und gegen den zweiten Eidgenossen Samir Leuppi musste der Tuggner als Verlierer vom Platz. Da Huber bei seinem letzten Sieg gegen Kammermann die Maximalnote verpasste, fehlte auch ihm zuletzt ein Viertel für den Glarner Kranz.
Der Pfäffikoner Janik Keller konnte denselben Leistungsausweis wie seine Klubkollegen vorweisen, hatte aber schlechtere Noten. Keller siegte gegen Marco Flütsch, Jan Wehrli und Andreas Niederer. Den Eidgenossen Stefan Burkhalter und Thomas Koch stellte Keller und gegen Pirmin Gmür fasste er seine einzige Niederlage. Mit diesem Notenblatt fehlte dem Höfner zuletzt ein halber Punkt zum Eichenlaub.
HRU
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Kranz Nummer 44 für Reto Nötzli am Stoos Bergfest in Ibach im 3. Rang. Kessler Joel beendet Fest im 11. Rang

Stooskranz für Reto Nötzli

Die Freude war bei allen gross, endlich konnte auch in der Innerschweiz das erste Kranzfest seit langer Zeit durchgeführt werden. Die OK Verantwortlichen des Schwingerverbands am Mythen scheuten keine Mühe um für die 90 Schwinger aus dem Innerschweizer-, Südwestschweizer- und Berner Verband ein Kranzfest im würdigen Rahmen zu ermöglichen. Der Mann des Festes war der Entlebucher Joel Wicki, der im Schlussgang seinen Luzerner Kameraden Sven Schurtenberger bezwang und sich so seinen dritten Stoossieg sicherte.
Die Sportanlage Wintersried in Ibach bot den Schwingern und Funktionären eine perfekte Infrastruktur für einen gut geregelten Schwingfestablauf. Mit dem Stoosschwinget begann nun der Reigen von vier Festen auf der Sportanlage Wintersried. Im Wochentakt folgen nun das ISAF, der Rigischwinget und als Abschluss das Schwyzer Kantonale auf demselben Schwingplatz. Mit dieser ungewöhnlichen, aber zweckmässigen Massnahme lindern die Verantwortlichen im Innerschweizer Verband ein wenig die aufgrund der Corona Wirren entstandenen finanziellen Schmerzen der jeweiligen OK`s. Einziger Wermutstropfen, der Stoosschwinget und auch die weiteren Schwingfeste in Ibach wurde und werden ohne Zuschauer durchgeführt. Zwar wären aufgrund der letzten kurzfristigen bundesrätlichen Lockerungen wieder Besucher erlaubt. Doch in so kurzer Zeit vernünftig darauf zu reagieren wäre für die OK`s ein zu grosser Hosenlupf gewesen, weshalb der Entscheid auf Zuschauer zu verzichten, auch wenn es noch so schmerzt, der wohl vernünftigste ist.

Sechster Stooskranz für Reto Nötzli
Vom Schwingklub March-Höfe waren der Eidgenosse Reto Nötzli (Pfäffikon) und Joel Kessler (Siebnen) am Start. Beide Schwinger zeigten gute Leistungen und konnten um den begehrten Kranz schwingen. Reto Nötzli startete am Morgen furios mit zwei Siegen gegen Eidgenossen. Zum Auftakt bearbeitete der Höfner den Waadtländer Steve Duplan unaufhörlich, bis kurz vor Schluss mittels Wyberhaken der entscheidende Wurf kam. Im zweiten Gang agierte Nötzli zuerst vorsichtig, den Marcel Bieri war stets brandgefährlich. Auf einen gewagten Angriff seines Gegners reagierte Nötzli blitzschnell und konterte den Zuger eiskalt aus. Für den Höfner ein Traumstart. Im dritten Gang traf er auf den Berner Oberländer Jan Wittwer. Wittwer brachte zuvor mit seiner defensiven Schwingart den Schlussgangteilnehmer Schurtenberger zur Weissglut und konnte ihn sogar sensationell besiegen. Reto Nötzli schwang besonnener als der Luzerner. Auch der Höfner liess Angriff um Angriff vom Stapel, konnte aber die pickelharte Verteidigung seines Gegners nicht knacken und nahm das Remis hin ohne zuletzt zu viel zu riskieren. Eher eine Überraschung war das weitere Remis gegen den Stefan Studer im vierten Gang. Mal für mal brachte Nötzli den bäumigen Berner mit Kurz-Fussstich ins Wanken, der glückliche Wurf wollte ihm aber nicht gewinnen. Im fünften Gang wurde mit dem Luzerner Niklaus Scherrer ein weiterer schwergewichtiger Schwinger bezwungen. Gespannt wartete Nötzli auf seinen letzten Gegner. Die Einteilung honorierte Reto Nötzlis hervorragende morgendliche Leistung, denn mit dem eher unbekannten Romand Sandro Baliman erhielt der Höfner die wohl angenehmste Aufgabe aller zugeteilt. Aber jeder Gegner muss zuerst bezwungen werden, Nötzli blieb konzentriert und erledigte seine Aufgabe souverän. Mit seinem vierten Sieg holte sich der Höfner seinen sechsten Stooskranz im glänzenden dritten Rang.
Joel Kessler erlebte am Stoosschwinget in Ibach eine gefühlsmässige Achterbahn. Das Anschwingen war mit dem Remis gegen Andreas Odermatt und dem Sieg gegen Roger Müller ansprechend. Doch danach musste der Märchler im dritten Gang gegen den Eidgenossen Rene Suppiger und im vierten Gang gegen den jungen Westschweizer Romain Collaud untendurch. Mit einem schönen Sieg im fünften Gang gegen den zähen Berner Dominik Zangger brachte sich Kessler zurück ins Rennen. Mit einer abschliessenden Maximalnote wäre der Kranz auf sicher. Doch Kessler traf im entscheidenden Gang auf den völlig entfesselten Jan Wittwer und musste Sieg und Eichenlaub dem Berner überlassen.
HRU
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4 Auszeichnungen für den SKMH beim Abendschwinget in Weggis
Endlich wieder ein Schwingfest für alle

Lang ists her. Erstmals seit dem Herbstschwingertag Unteriberg 2019, fand mit dem vom SK Küssnacht organisierten Abendschwinget Weggis vom letzten Freitag endlich wieder ein Schwingfest für alle Aktivschwinger statt. Der 20jährige Mythenverbändler Eidgenosse Michael Gwerder wurde seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte im Schlussgang den Vorderthaler Adrian Steinauer.
Die Teilnehmerzahl war mit 44 Schwingern noch nicht riesig, aber die Tatsache, dass vom jungen Nichtkranzer, bis zum Kranzer und Eidgenossen alle Schwinger wieder am gleichen Fest mittun durften, erfreute doch sehr. Der SKMH hatte mit sieben Schwingern ein ansehnliches Aufgebot am Start. So richtig gut im Schuss war noch keiner, aber in erster Linie ging es auch darum mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern zu können, bevor die Kranzfeste beginnen.
Im vierten Rang klassierte sich Reto Nötzli als bester Ausserschwyzer im vierten Rang. Nötzli verlor zuerst gegen den späteren Sieger Gwerder, danach holte der Höfner vier Siege und ein Remis. Janik Keller, Joel Kessler und Ueli Hegner fanden mit ausgeglichenen Notenblättern im elften Rang gerade noch im letzten Auszeichnungsrang Unterschlupf. Von Alex Huber, Stefan Gemsch und Damian Ulrich hätte man mehr erwarten dürfen als sie gezeigt haben. Sie verpassten die Auszeichnungen deutlich.
Alles in allem waren die Leistungen der Ausserschwyzer noch nicht gerade berauschend, sie müssen im Hinblick auf die folgenden Kranzfeste noch einen gehörigen Zacken zulegen um am Eichenlaub schnuppern zu können.
HRU
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Benjamin Züger erschwingt die Auszeichnung im Melchtal

Das sehr gute organisierte Rangschwinget der Jungaktiven Sarnen fand am Samstag im Melchtal statt. Vom Schwingklub March-Höfe traten zu diesem Rangschwinget drei Athleten an. Insgesamt nahmen 62 Innerschweizer Jungaktive teil. Im Schlussgang standen sich Lukas von Euw und Marc Lustenberger gegenüber. Den Schlussgang entschied Lukas für sich und feierte den Tagessieg mit fünf Siegen und einem gestellten Gang.

Im sehr guten achten Rang klassierte sich der Aussersschwyzer Benjamin Züger. Er startete sehr gut in den Tag mit dem Sieg gegen Philipp Rohrer. Im zweiten Gang trennte er sich gegen Silvan Gisler ebenwürdig und noch vor dem Mittag musste er das Sägemehl von Christoph Waser vom Rücken wischen lassen. Nach dem Mittag drehte er nochmals auf und bodigte Silvan von Flüe und Moritz Bachmann. Im fünften Durchgang trennte er sich nochmals resultatlos gegen Lars Mehr. Mit diesem Notenblatt reihte er sich unter die Auszeichnungsgewinner.

Knapp hinter den Auszeichnungsrängen platzierte sich Simon Bürgi aus Feusisberg. Ihm lief es nicht ganz nach Wunsch, so wies er am Abend zwei Siege, zwei Niederlagen und zweimal trennte er sich ebenwürdig von seinen Gegnern.
Mit einer leichten Verletzung musste Lukas Hüppin den Wettkampf im dritten Gang beenden. Wir hoffen, dass er die Verletzung schnell ausheilen kann und am Pfingstmontag voller Energie in den Wettkampf steigen kann.
Alle drei Athleten werden am Pfingstmontag falls möglich am Start am eigenem Jungschwingertag stehen. Wir wünschen allen Athleten vom Schwingklub March-Höfe am eigenem Fest viel Erfolg.
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Luzerner Rangschwinget Ruswil (Schwinghalle), 25.04.2021
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Frühjahrsschwinget Ibach (ohne Zuschauer)
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