Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Ein fast «normaler» Siebner Herbstschwingertag !

Am Sonntag 26. September 2021 führt der Schwingklub March – Höfe (SKMH) den 83. Herbstschwingertag Siebnen unter sehr erschwerten Bedingungen durch. Um endlich wieder einmal ein normales Schwingfest mit Zuschauern und ohne Schutzmasken zu erleben, wird der Anlass strikt nach 3 G Konzept durchgeführt.

Die ganze leidige Covid Szenerie hat die Schwingsaison 2021 richtig schmucklos, hektisch und unübersichtlich aussehen lassen. Die ersten Feste hatten ohne Zuschauer einen richtig tristen Charakter. Mit der Zeit waren wieder Zuschauer erlaubt, sofern man ein Covid Zertifikat vorweisen konnte. Eine Tatsache an der sich bis heute leider Gottes die Geister scheiden. Das mit Abstand wichtigste aber war, alle Schwinger durften wieder ihrer Leidenschaft frönen. Sieger konnten gekürt werden und Kränze herausgeschwungen werden. Ein Vereinsleben, sei es verbunden mit sportlichem Ehrgeiz, oder musikalischen, kulturellen und kameradschaftlichen Stunden ist in unserem Land genau so wichtig wie die Luft zum Atmen.
Eine Bevölkerung die im Vereinsleben seit ewiger Zeit ihre Befriedigung und Ansporn findet, sei es als aktiver Teilnehmer, oder geniessender Zuschauer, ist einfach zufriedener, ausgeglichener und krisenresistenter. Genau darum ist es wichtig ein Vereinsleben zu unterstützen, auch wenn man dabei halt einmal eine etwas unappetitliche Suppe essen muss.

Zutritt aufs Festgelände nur mit gültigem Covid Zertifikat

Für den Schwingklub March – Höfe war klar, dass man nach einem Jahr Abstinenz den beliebten Herbstschwingertag Siebnen wieder durchführen will. Wenn möglich so normal wie immer, mit Zuschauern und ohne Einschränkungen im Festablauf. Und dies ist zum jetzigen Zeitpunkt ohne Zertifikat leider nicht möglich. Das Kern OK unter der Leitung von OK Präsident Benno Züger hat etliche mühsame Stunden in die Vorbereitung des Festes gesteckt. Einige brauchten Nerven wie Drahtseile, um die Odyssee der Ämter und Behörden für die notwendigen Bewilligungen zu überstehen. Lang nicht alle OK Mitglieder waren einverstanden mit dieser Art Zuschauerbehandlung. Einige taten sich schwer mit diesen Richtlinien, mit der Tatsache, dass Zuschauer mit einer anderen Einstellung draussen bleiben müssen. Einige dachten es still für sich, andere brachten es offen zum Gespräch. Aber alle internen Kritiker sahen die Realität vor Augen, ohne 3 G ist momentan ein normales Schwingfest leider nicht durchführbar. Und sie respektierten den grossen Einsatz ihrer Kameraden und unterstützen das geplante Schwingfest trotz ihrer eigenen Widersprüche. So dürfen alle die ein gültiges Zertifikat vorweisen können, sich auf ein normales Schwingfest freuen, etwas, dass dieses Jahr Seltenheitswert besitzt. Die Schwinger jedenfalls honorieren den grossen Einsatz des SKMH, mit über 130 Schwingern haben sie sich so zahlreich angemeldet wie schon lange nicht mehr. Darunter befinden sich die Eidgenossen und ehemaligen Siebnen Sieger Willi Graber, Stefan Burkhalter, Reto Nötzli und weitere knapp 50 Kranzschwinger.

Gratis Testmöglichkeiten vor Ort

In Siebnen gibt es an zwei Tagen die Möglichkeit sich gratis Testen zu lassen um ein Zertifikat zu erhalten. Am Samstag in der alten Turnhalle beim Stockbergareal von 14,00 – 20,00 Uhr und am Sonntag auf dem Festgelände des Schwingfests von 6,00 – 12,00 Uhr. Wichtig: mitzubringen sind ein Krankenkassenausweis und ein gültiger Ausweis oder ID.

Stier „Hektor“ sticht heraus

Gabenchef Michael Gemperli und seine fleissigen Mitsammler waren positiv überrascht wie die Gabensammlung erfolgreich abgelaufen ist. Sie können den Schwingern und Zuschauern einen prächtigen Gabentempel präsentieren. Die Prunkstücke daraus sind wieder die drei Lebendpreise. Der Siegerstier Hector wurde gespendet von Roman Kohler, Hagedorn AG Pfäffikon. Als zweiter Preis winkt das Rind Ragusa, gespendet von Barbara Krieg Gasthaus Kapellhof Tuggen und Guido Vogt, Balz Vogt AG Wangen. Als dritter Lebendpreis steht das Kalb Utta gespendet von Edi Diethelm, Diethelm Bauplanung GmbH Tuggen. Und mit vielen anderen schönen Gaben wird der reichhaltige Gabentempel schmückend abgerundet. Der Schwingklub March - Höfe bedankt sich bei allen Spendern recht herzlich.  

Der Beginn ist auf 8,30 Uhr angesetzt, Feines aus der Festwirtschaft und urchige Folklore wird den Festbesuchern geboten wie jedes Jahr. Ein Verschiebedatum ist nicht eingeplant und ab 6,00 Uhr kann man sich am Festtag auf www.skmh.ch oder der Nummer 1600 über die Durchführung des Festes informieren.
Bleibt zu hoffen, dass OKP Benno Züger auch dieses Jahr wieder einen guten Draht zu Petrus findet. Der SKMH würde sich freuen, trotz der ungewöhnlichen Umstände möglichst viele Besucher in Siebnen begrüssen zu können.
HRU
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Keinen Kranz  für den SKMH am Luzerner Kantonales Schwingfest Schachen

Viertelipech für Ueli Hegner am Luzerner

Mit dem Luzerner Kantonalen in Schachen ging in der Innerschweiz der Reigen der Kranzfeste zu Ende. Rückkehrer Joel Wicki durfte sich nach einem Schlussgangerfolg gegen seinen Klubkameraden Erich Fankhauser zum verdienten Sieger küren lassen und feierte damit ein gelungenes Comeback.
Vom SKMH waren in Schachen sechs Schwinger im Einsatz, wobei alle den Kranz verpassten. Auf etwas tragische Weise erwischte es dabei Ueli Hegner. Der Märchler startete mit einem Sieg gegen den Kranzer Marco Schmidiger optimal. Die Niederlage im zweiten Gang gegen den Innerschweizer Sieger Joel Ambühl war kein Weltuntergang. Danach wurde der Märchler nacheinander mit drei Nichtkranzern eingeteilt, welche Hegner allesamt sicher bezwang. Ein leichtes Notenblatt und eine sehr hohe Zwischenpunktezahl bescherten Hegner zuletzt den bärenstarken Eidgenossen Sven Schurtenberger als Gegner. In diesem Gang hatte Hegner keine Chance und verlor mit der Minimalnote, was ihm ein Punktetotal von 56,50 einbrachte. In den meisten Fällen reicht diese Zahl zum Kranzgewinn, aber nicht dieses Mal. Hegner verpasste den Kranzgewinn am Luzerner um einen bitteren Viertelpunkt.
Der junge Benjamin Züger durfte zum ersten Mal am Eichenlaub schnuppern. Ein leichtes Vorprogramm bescherte Züger den starken Luzerner Kranzer Roman Fellmann als Gegner im letzten Duell. Züger hatte im Kampf um den Kranz keine Chance und verlor. Doch die Tatsache, zum ersten mal um den Kranz schwingen zu können, sollte dem jungen Kämpfer Auftrieb geben.
Joel Kessler und Reto Nötzli konnten ihr zweifelsohne vorhandenes Potenzial nicht abrufen und hatten im Kampf um die Kränze schon früh nichts mehr zu melden.
Simon Bürgi und Lukas Hüppin verpassten zwar den Ausstich, sammelten aber ein weiteres Mal wertvolle Erfahrungen.
HRU
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Alex Huber holt sich die Auszeichnung am Kilbischwinget in Einsiedeln

Nachdem letztes Jahr auf den beliebtenKilbischwinget im Klosterdorf verzichtet werden musste, traf man sich dieses Jahr wieder zum beliebten Wettkampf auf der idyllischen Paracelsus Wiese. Obwohl nasskaltes Wetter und eine magere Beteiligung etwas auf die Stimmung schlugen, durften die Anwesenden ein gemütliches Rangschwingfest unter Gleichgesinnten erleben. Überragender Festsieger wurde Christian Schuler nach einem schnellen Schlussgangerfolg gegen seinen Klubkameraden Roland Kälin. Schuler machte damit das «Stängeli» voll und siegte zum zehnten Mal am Kilbischwinget.
Mit viel Herzblut organisierte der Schwingklub Einsiedeln und Umgebung nach dem gut besuchten, samstäglichen Jungschwingertag auch das Kilbischwinget, obwohl Corona die Vorbereitungen mühsam erschwerten. Eigentlich hätten die Einsiedler Verantwortlichen für ihre Mühe einen grösseren Schwingeraufmarsch verdient. Doch nur gerade 38 Schwinger wollten zum Wettkampf antreten. Da die meisten vom organisierenden Klub stammten, kam man sich schon fast vor wie an einem Einsiedler Klubschwinget. Der Tuggner Alex Huber war einer der wenigen auswärtigen Kranzschwinger, die sich getrauten den Einheimischen Paroli zu bieten. Sein Erscheinen wurde dann auch prompt mit einem Startduell gegen den grossen Favoriten Schuler belohnt und war schon nach wenigen Sekunden zu Gunsten des Rothenthurmers entschieden. Im zweiten Gang zermürbte Huber den zähen Daniel Schuler so lange, bis dessen Gegenwehr erlosch. Im Ausschwingen kam der Märchler gegen Thomas Schuler und den neu bei den Einsiedlern schwingenden Berner Jakob Gerber zu zwei schönen Siegen. So konnte Huber im fünften Gang um die Schlussgangqualifikation schwingen. Nach einem spannenden Duell musste er aber gegen Adrian Steinauer untendurch. Im letzten Gang fackelte der Tuggner nicht lange und holte sich die Auszeichnung mit einem schnellen Sieg gegen Adi von Euw im sehr guten fünften Rang.
Silvan Krieg aus Siebnen konnte seine fehlende Wettkampfpraxis nicht verbergen. Der Märchler verpasste damit die Auszeichnung.
HRU
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Ob- und Nidwaldner Kantonales in Giswil

Keine Kränze am Ob- und Nidwaldner Kantonalen

Am Ob-und Nidwaldner Kantonalschwingfest in Giswil zeigte der Luzerner Eidgenosse Sven Schurtenberger eine magistrale Leistung und siegte mit der Maximalpunktezahl von 60.00. Im Schlussgang bodigte er den einheimischen Eidgenossen Benji von Ah, der den Schlussgang als Zusatzgang bestritt, zum zweiten Mal.
Die drei Schwinger vom SKMH gingen am zweitletzten Kantonalfest im ISV in dieser Saison leider leer aus.
Vom SKMH waren mit Joel Kessler, Dominik Streiff und David Solenthaler drei Schwinger angemeldet. Streiff, der Kranzgewinner vom Schwyzer, verletzte sich aber vor einigen Tagen bei einem Arbeitsunfall und musste passen. Für ihn ging Alexander Schnellmann an den Start.
Joel Kessler stand nach sehr guter Tagesleistung dem Kranzgewinn sehr nahe, gab ihn aber im letzten Gang leider aus den Händen. Dem grossgewachsenen Sennenschwinger kommt Pech und Unvermögen immer wieder in die Quere, er steht sich quasi oftmals selber im Weg. Im Anschwingen bezwang Kessler den Luzerner Christoph Achermann. Der gute Start bescherte dem Märchler im zweiten Gang Joel Ambühl als Gegner. Doch Kessler rang dem diesjährigen Innerschweizer Sieger überraschend ein Remis ab. Doch genauso überraschend konnte er vor dem Mittag den Nichtkranzer Simon Achermann nicht bezwingen. Am Nachmittag setzte Kessler seine guten Leistungen wieder fort und bezwang Roy Wittwer und Dominik Hess. Die Einteilung honorierte Kesslers gute Vorleistung und gab ihm mit dem Nidwaldner Nichtkranzer Michael Gander eine faire Aufgabe. Doch der Märchler wusste die gute Ausgangslage nicht zu nutzen, er stellte den letzten Gang und verpasste den Kranz somit um einen Viertelpunkt.

Die beiden jungen Kämpfer David Solenthaler und Alexander Schnellmann hatten mit dem Kampf um die Kränze nichts zu tun. Sie zeigten aber beide mit zwei Siegen und vier Niederlagen keinen schlechten Wettkampf und sammelten weitere wichtige Erfahrungen bei den Aktiven.
HRU
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Foto ARK
3 Kränze am Zuger Kantonalen in Baar für den SKMH durch Huber Alex, Nötzli Reto und Hegner Ueli
Starke Ausserschwyzer am Zuger

Das diesjährige Zuger Kantonalschwingfest in Baar wurde von Marcel Bieri gewonnen. Der Zuger Eidgenosse bezwang im Schlussgang wie schon am Zuger 2017 den Rothenthurmer Eidgenossen Christian Schuler und konnte damit seinen zweiten Kranzfestsieg feiern. Die Schwinger des SKMH zeigten wieder sehr starke Leistungen und durften durch Alex Huber, Reto Nötzli und Ueli Hegner drei schöne Kranzgewinne feiern.

Wohl am meisten freute man sich für Alex Huber, der bei seinem hochverdienten Kranzgewinn den guten fünften Rang belegte. Huber hatte bis jetzt wahrlich keine einfache Saison hinter sich. Die Corona Pause hatte dem Tuggner mehr geschadet als anderen. Huber braucht am Anfang immer einige Feste um in den richtigen Rhythmus zu kommen und die fehlten ihm. So hatte der stämmige Sennenschwinger an den ersten Kranzfesten noch wacker Sand im Getriebe. Auf dem Weissenstein zeigte der Märchler jedoch eine starke Leistung, erlebte aber wegen einer Knieverletzung einen zünftigen Schock. Doch Huber hatte Glück im Unglück, die Bänder waren alle heil geblieben, er zog sich eine starke Prellung zu. So konnte der Lastwagenmechaniker am Zuger bereits wieder angreifen. Und wie er dies tat, machte grossen Eindruck. Gegen den starken Luzerner Lukas Lemmenmeier gabs zum Auftakt ein Remis und bereits im zweiten Gang überraschte Huber, indem er den nur schwer zu bezwingenden Roman Fellmann auf den Rücken kehrte. Yvan Duss im dritten Gang wurde eine sichere Beute für den Märchler und im vierten Gang setzte Huber ein weiteres Ausrufezeichen, indem er den formstarken Entlebucher Ronny Schöpfer bezwang. Sein nächster Gegner war mit Simon Schmid wieder ein Entlebucher. Dieser bezwang im Gang zuvor überraschend den Höfner Eidgenossen Reto Nötzli. Huber war auf der Hut, schwang überlegt und hatte nach dem Remis gegen Schmid noch beste Chancen auf den Kranz. Diesen holte sich der Märchler, indem er im letzten Gang Christian Wyss bodigte. Gross war die Freude Hubers über seinen zweiten Kranz in seiner Karriere. Und weil es so schön war machte er gleich noch eine Zusatzschlaufe. Huber wurde unerwartet vom Einteilungskampfgericht zu einem Zusatzgang gegen den Zuger Daniel Meier aufgerufen. Auch diesen Gang beendete der Märchler siegreich und holte sich so noch einen Extraviertelspunkt.
Nach seinem glänzenden Ehrenplatz vom Zürcher Kantonalen vor Wochenfrist, ging Ueli Hegner auch am Zuger mit viel Elan ans Werk. So überzeugte der Metzger mit zwei Siegen im Anschwingen gegen Samuel Schwyzer und Roger Müller. Dies bescherte ihm im dritten Gang den Urner Eidgenossen Andi Imhof als Gegner, gegen den er untendurch musste. Doch mit zwei schönen Siegen gegen Ueli Achermann und Adrian Egli hatte Hegner wie schon am Zürcher den Kranz bereits nach fünf Gängen auf sicher. So schmerzte die abschliessende Niederlage gegen den starken Zuger Marco Reichmuth nicht sonderlich und der Märchler belegte zuletzt den guten siebten Schlussrang.

Im gleichen Rang holte sich auch Reto Nötzli den Kranz. Nach gestelltem Auftakt gegen Marco Fankhauser erkämpfte sich der Höfner zwei schöne Siege gegen den jungen, talentierten Lukas Bissig und Christian Odermatt. So befand sich Nötzli wieder in der Spitzengruppe mit guten Aussichten auf eine mögliche Schlussgangqualifikation. Diese mussten aber nach der unerwartenden Niederlage gegen Simon Schmid begraben werden. Nötzli liess sich durch diesen Ausrutscher nicht aus dem Konzept bringen. Mit zwei abschliessenden Siegen gegen Matthias Hürlimann und Christian Ming holte sich der Lastwagenchauffeur seinen bereits schon fünften Saisonkranz.
HRU
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2 Kränze für den SKMH am Zürcher Kantonalen in Stäfa und 2. Schlussrang für Hegner Ueli

Am Zürcher Kantonalen überrascht der Märchler Schwinger Ueli Hegner und vermiest dabei Roger Rychen das Schwingfest. Mit Reto Nötzli holt ein weiterer Schwinger des Schwingklubs March-Höfe einen Kranz.


Bis zum Ausstich dominierte der Glarner Roger Rychen das Geschehen im Sägemehl beim Zürcher Kantonalen in Stäfa. Er verpasste aber mit der Note 8,75 beim Gestellten im fünften Gang mit Fabian Kindlimann den Schlussgang. Zuletzt verlor der Glarner auch noch gegen den entfesselten Märchler Ueli Hegner. Der Siebner zog gestern Sonntag einen Sahnetag ein. Nur gegen den Eidgenossen Armon Orlik ging er im zweiten Gang als Verlierer vom Platz. Alle anderen fünf Gegner mussten gegen den 22-Jährigen unten durch. Gegen einen Eidgenossen verloren, gegen den anderen (Rychen) gewonnen, das ist für den jungen Märchler eine grossartige Bilanz.

Der Tag hat gut begonnen, ich konnte gegen Thomas Schmidlin schnell gewinnen, so Hegner. Gegen Orlik konnte er befreit aufschwingen und einiges ausprobieren. Nach der Niederlage nahm er weiter Schwung auf. «Als für mich nach dem fünften Gang klar war, dass ich bereits einen Kranz auf sicher hatte, war der Druck weg. Ich wusste, dass ich gegen den Favoriten Rychen nichts zu verlieren hatte.» Und so nutzte der Siebner die Gunst der Stunde. Denn auch das Kampfgericht hatte zuvor nicht mit dem Märchler Überraschungsmann gerechnet und teilte ihm im fünften Gang mit Daniel Wettstein nochmals eine machbare Aufgabe zu, die er bravourös zum Kranzgewinn löste. Die gute Bilanz des Schwingklubs March-Höfe komplettierte Reto Nötzli (Pfäffikon). Nach einem harzigen Start mit zwei Niederlagen steigerte sich der Höfner und liess gegen die vier weiteren Gegner nichts mehr anbrennen. So landete er schliesslich auf dem geteilten siebten Platz.
von Franz Feldmann
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Urner Kantonales Bürglen
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kein Brünigkranz für die Schwyzer Schwinger

Die einzige Schwyzer Hoffnung, Reto Nötzli, hatte es zum Auftakt gleich mit dem Schwingerkönig von 2010, Kilian Wenger, zu tun. Bereits in der ersten Minute tauchte der Modellathlet ins Sägemehl. Mit den beiden überraschenden Unentschieden gegen Lukas Renfer und Adrian Klossner war für den Ausserschwyzer der Traum des einzig noch fehlenden Bergkranzes ausgeträumt. Im vierten Duell verletzte sich Nötzli und gab den Wettkampf vorzeitig auf.
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Nur ein Kranz am Schwyzer

Der Rothenthurmer Eidgenosse Christian Schuler war der überragende Mann des Tages und drückte dem Schwyzer 2021 den Stempel auf. Im Schlussgang besiegte Schuler den Obwaldner Toni Omlin und vergoldete damit seinen hundertsten Kranzgewinn gleich auch noch mit dem Festsieg.
Nicht viel zu lachen hatten die Schwinger vom SKMH, mit nur einem Kranzgewinn durch Dominik Streiff fiel die abschliessende Kranzbilanz mager aus.
Die Ausserschwyzer traten mit nur 14 Schwingern auch minimiert in Ibach an. Der technische Leiter Kilian Hasler musste gleich mehrere verletzungsbedingte Abmeldungen hinnehmen. Am schwersten wog das Fehlen von den Kranzern Alex Huber und Daniel Schilter. Auch musste mit Janik Keller ein weiterer Kranzer den Wettkampf aufgeben.
Dass es der Reichenburger Dominik Streiff in die Kranzränge schaffte, ist eine schöne Geschichte. Streiff hatte nach der am ESAF Zug zugezogenen schweren Verletzung eine lange Leidenszeit hinter sich und es war nicht sicher ob er jemals wieder ins Sägemehl zurückkehren würde. Doch der zähe Kämpfer gab zum Glück nicht auf und wurde nun belohnt. Der Turnerschwinger spulte in Ibach sein Standartprogramm, drei Siege und drei Remis, runter und holte sich damit verdient den Kranz im achten Rang. Schön wäre es gewesen hätte er seinen Erfolg mit weiteren Kranzgewinnern vom SKMH teilen können, doch es sollte nicht sein.
Reto Nötzli war die tragische Figur an diesem Fest. Als einer von drei Eidgenossen im Teilnehmerfeld galt der Höfner als Siegesanwärter. Und Nötzli kämpfte gut, befand sich nach vier Gängen in der Spitzengruppe und kämpfte im fünften Gang gegen den Luzerner Urs Doppmann um die Schlussgangqualifikation. In einem spannenden Gefecht musste Nötzli aber das bessere Ende seinem Gegner überlassen. Doch es kam noch schlimmer für den Höfner. Durch den gestellten letzten Gang gegen Toni Kurmann verpasste Nötzli gar noch den Kranz um einen lumpigen Viertelpunkt.
Joel Kessler war den ganzen Tag hindurch nicht zu sehr mit schweren Gegnern beladen. So musste er im entscheidenden Gang mit dem Luzerner Ueli Zürcher einen ebenbürtigen Gegner annehmen. Trotz allen Bemühungen kam Kessler zu keinem glücklichen Wurf und verpasste durch das Remis den Kranz ebenfalls um einen Viertelpunkt.
Stefan Gemsch und der junge Alexander Schnellmann durften zum ersten Mal in ihrer Karriere um die Kränze schwingen. Aufgrund leichten Vorprogramms mussten sie jedoch mit namhaften Gegnern rechnen. Und so kam es auch. Gemsch traf auf Roland Bucher und Schnellmann auf Thomas Bucher. Die Märchler konnten keine Überraschung schaffen und mussten das Eichenlaub den beiden Oberwiler Brüdern überlassen.
HRU
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Reto Nötzli erschwingt sich seinen ersten Weissenstein Kranz im 6. Rang

Der diesjährige Bergschwinget auf dem Weissenstein ob Solothurn konnte nicht mit einer tollen Fernsicht glänzen. Der Festplatz war den ganzen Tag über in dicken Nebel eingepackt. Der 20jährige Ostschweizer Damian Ott überraschte alle und siegte nach sehr starker Leistung zum ersten Mal an einem Kranzfest. Eine Premiere durfte auch Reto Nötzli feiern, der Höfner erkämpfte sich seinen ersten Kranz auf dem Weissenstein.
Nötzli legte am Morgen mit drei Siegen gegen Patrick Räbmatter, Roman Schnurrenberger und Marcel Kropf einen Traumstart hin. Im vierten Gang kam es zum Spitzenkampf gegen Andreas Döbeli. In einem spannenden Duell mit Siegeschancen auf beiden Seiten, musste sich Nötzli gegen den späteren Schlussgangteilnehmer erwischen lassen und verlor. Im fünften Gang besiegte Nötzli den Aargauer Kai Hügli schon ziemlich früh und hatte damit den begehrten Kranz auf sicher. So schmerzte die abschliessende schnelle Niederlage gegen den Bündner Armon Orlik nicht allzu sehr.
Grosses Pech hingegen hatte der Tuggner Alex Huber. Nach gutem Wettkampf verletzte sich Huber im fünften Gang schwer am Knie, die Saison ist für ihn damit leider schon vorbei, ehe sie richtig begonnen hat.
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Sieg für Giger Samuel am Rigischwinget 2021 auf der Sportanlage Wintersried in Ibach

Ausserschwyzern lief es am Rigischwinget nicht nach Wunsch

Auf der Sportanlage Wintersried fand mit dem Rigischwinget das dritte und vorletzte Kranzfest im Wochentakt statt. Überragender Mann des Tages war der Thurgauer Eidgenosse Samuel Giger, der mit sechs Siegen zum ersten Mal hoch verdienter Rigisieger wurde. In einem animierten Schlussgang bezwang der Ostschweizer den Schwyzer Eidgenossen Mike Müllestein zum zweiten Mal an diesem Tag. Die Vertreter des SKMH konnten sich nicht wunschgemäss durchsetzen und sahen das begehrte Rigi Eichenlaub nur von ganz weitem.
Am besten klassierte sich Ueli Hegner Siebnen mit zwei Siegen und vier Niederlagen im 16.Rang. Knapp dahinter folgte der Tuggner Alex Huber mit einem Sieg, einem Remis und vier Niederlagen. Pech hatte der Reichenburger Dominik Streiff. Mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen musste der Turnerschwinger wegen einer Ellbogenverletzung den Wettkampf aufgeben.
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Reto Nötzli holt sich seinen neunten Innerschweizer Kranz in Ibach

Reto Nötzli rettet am Innerschweizer die Ehre der Ausserschwyzer Schwinger

Am turbulent verlaufenen Innerschweizer Schwingfest in Ibach kam Joel Ambühl dank einem Schlussgangerfolg über seinen Luzerner Verbandskollegen Réne Suppiger zu seinem ersten grossen Sieg. Als einziger Schwinger des SKMH konnte sich Reto Nötzli unter die Kranzgewinner reihen.

Einmal mehr war auf den Höfner Eidgenossen Reto Nötzli Verlass. Mit einer guten Leistung holte sich Turnerschwinger mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage den Kranz im sechsten Schlussrang. Zuerst trennte er sich gegen den Südwestschweizer Gast Marc Gottofrey resultatlos. Im zweiten Gang kam Nötzli zu einem schönen Sieg gegen Lukas Ottiger. Gegen Christian Bucher war der Höfner dauernd am Drücker, wurde aber in den letzten Sekunden noch vom Zuger ausgekontert und bezog eine kalte Dusche. Mit dem Messer am Hals holte sich Nötzli am Nachmittag drei schöne Siege gegen ausgewiesene Defensivkünstler. Nötzli bearbeitete Remo Odermatt, Reto Bürgi und zum Abschluss Adrian Elsener vehement bis sie auf dem Rücken lagen und sicherte sich somit einen weiteren Innerschweizer Kranz.
Obwohl Dominik Streiff zuletzt nicht mehr um den Kranz schwingen konnte, zeigte er einen ansprechenden Wettkampf. So blieb der Reichenburger mit drei Siegen und drei Remis unbesiegt. Ihm fehlte zuletzt ein halber Punkt zum Eichenlaub.
Auch Ueli Hegner konnte nach drei Siegen und zwei Niederlagen im letzten Gang noch ums Eichenlaub kämpfen, musste aber das bessere Ende dem Luzerner Roman Zurfluh überlassen.
Alex Huber erreichte gesamthaft drei Siege und drei Niederlagen, hatte aber schon vor dem letzten Gang keine Chance mehr auf einen Kranzgewinn. Pascal Ulrich, Alex Styger und Simon Bürgi sammelten wertvolle Erfahrungen, auch wenn sie einen hinteren Ranglistenplatz belegten.
Ausserschwyzer Pechvogel war Joel Kessler. Nach gewonnenem Auftakt stellte er den starken Nordwestschweizer Gast Samuel Brun, musste danach aber leider den Wettkampf verletzungshalber aufgeben.
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Glarner - Bündner Kantonalschwingen 2021

Viertelipech für Märchler Schwinger am Glarner-Bündner in Näfels

Das Glarner Kantonal Schwingfest in Näfels wurde vom Thurgauer Eidgenossen Dominik Schneider bereits zum zweiten Mal gewonnen. Mit seinem Schlussgangsieg gegen Roger Rychen verhinderte der Thurgauer den längst fälligen ersten Kranzfestsieg des Glarner Eidgenossen.
Mit von der Partie waren auch drei Schwinger vom SKMH. Alle drei wurden von der Glarner Einteilung äusserst fair behandelt. Davon profitieren konnten sie nicht und schrammten alle knapp am Kranz vorbei. Während Dominik Streiff und Alex Huber den Kranz um einen Viertelpunkt verpassten, fehlte Janik Keller dazu ein halber Punkt.
Gespannt war man auf das Auftreten von Dominik Streiff. Der Reichenburger Turnerschwinger bestritt sein erstes Schwingfest seit seiner schweren Verletzung vom ESAF Zug 2019. Und Streiff zeigte das er das Schwingen nicht verlernt hat. Mit drei Siegen gegen Sebastian Knellwolf, Lukas Keller und Daniel Wettstein, sowie zwei Tauchern gegen Marcel Räbsamen und Lars Geisser konnte Streiff im letzten Gang um den Kranz schwingen. Sein Gegner Andrin Poltera ist aber bekannt für seine gute Verteidigung. So sehr es Streiff es versuchte, der siegbringende Wurf gegen den Bündner wollte nicht gelingen und mit dem Remis war der Kranz weg.
Alex Huber siegte dreimal gegen Ramon Baumgartner, Andreas Ziegler und Dominik Kammermann. Mit dem Eidgenossen Raphael Zwyssig und Marco Oettli trennte sich Huber als gleich stark und gegen den zweiten Eidgenossen Samir Leuppi musste der Tuggner als Verlierer vom Platz. Da Huber bei seinem letzten Sieg gegen Kammermann die Maximalnote verpasste, fehlte auch ihm zuletzt ein Viertel für den Glarner Kranz.
Der Pfäffikoner Janik Keller konnte denselben Leistungsausweis wie seine Klubkollegen vorweisen, hatte aber schlechtere Noten. Keller siegte gegen Marco Flütsch, Jan Wehrli und Andreas Niederer. Den Eidgenossen Stefan Burkhalter und Thomas Koch stellte Keller und gegen Pirmin Gmür fasste er seine einzige Niederlage. Mit diesem Notenblatt fehlte dem Höfner zuletzt ein halber Punkt zum Eichenlaub.
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Kranz Nummer 44 für Reto Nötzli am Stoos Bergfest in Ibach im 3. Rang. Kessler Joel beendet Fest im 11. Rang

Stooskranz für Reto Nötzli

Die Freude war bei allen gross, endlich konnte auch in der Innerschweiz das erste Kranzfest seit langer Zeit durchgeführt werden. Die OK Verantwortlichen des Schwingerverbands am Mythen scheuten keine Mühe um für die 90 Schwinger aus dem Innerschweizer-, Südwestschweizer- und Berner Verband ein Kranzfest im würdigen Rahmen zu ermöglichen. Der Mann des Festes war der Entlebucher Joel Wicki, der im Schlussgang seinen Luzerner Kameraden Sven Schurtenberger bezwang und sich so seinen dritten Stoossieg sicherte.
Die Sportanlage Wintersried in Ibach bot den Schwingern und Funktionären eine perfekte Infrastruktur für einen gut geregelten Schwingfestablauf. Mit dem Stoosschwinget begann nun der Reigen von vier Festen auf der Sportanlage Wintersried. Im Wochentakt folgen nun das ISAF, der Rigischwinget und als Abschluss das Schwyzer Kantonale auf demselben Schwingplatz. Mit dieser ungewöhnlichen, aber zweckmässigen Massnahme lindern die Verantwortlichen im Innerschweizer Verband ein wenig die aufgrund der Corona Wirren entstandenen finanziellen Schmerzen der jeweiligen OK`s. Einziger Wermutstropfen, der Stoosschwinget und auch die weiteren Schwingfeste in Ibach wurde und werden ohne Zuschauer durchgeführt. Zwar wären aufgrund der letzten kurzfristigen bundesrätlichen Lockerungen wieder Besucher erlaubt. Doch in so kurzer Zeit vernünftig darauf zu reagieren wäre für die OK`s ein zu grosser Hosenlupf gewesen, weshalb der Entscheid auf Zuschauer zu verzichten, auch wenn es noch so schmerzt, der wohl vernünftigste ist.

Sechster Stooskranz für Reto Nötzli
Vom Schwingklub March-Höfe waren der Eidgenosse Reto Nötzli (Pfäffikon) und Joel Kessler (Siebnen) am Start. Beide Schwinger zeigten gute Leistungen und konnten um den begehrten Kranz schwingen. Reto Nötzli startete am Morgen furios mit zwei Siegen gegen Eidgenossen. Zum Auftakt bearbeitete der Höfner den Waadtländer Steve Duplan unaufhörlich, bis kurz vor Schluss mittels Wyberhaken der entscheidende Wurf kam. Im zweiten Gang agierte Nötzli zuerst vorsichtig, den Marcel Bieri war stets brandgefährlich. Auf einen gewagten Angriff seines Gegners reagierte Nötzli blitzschnell und konterte den Zuger eiskalt aus. Für den Höfner ein Traumstart. Im dritten Gang traf er auf den Berner Oberländer Jan Wittwer. Wittwer brachte zuvor mit seiner defensiven Schwingart den Schlussgangteilnehmer Schurtenberger zur Weissglut und konnte ihn sogar sensationell besiegen. Reto Nötzli schwang besonnener als der Luzerner. Auch der Höfner liess Angriff um Angriff vom Stapel, konnte aber die pickelharte Verteidigung seines Gegners nicht knacken und nahm das Remis hin ohne zuletzt zu viel zu riskieren. Eher eine Überraschung war das weitere Remis gegen den Stefan Studer im vierten Gang. Mal für mal brachte Nötzli den bäumigen Berner mit Kurz-Fussstich ins Wanken, der glückliche Wurf wollte ihm aber nicht gewinnen. Im fünften Gang wurde mit dem Luzerner Niklaus Scherrer ein weiterer schwergewichtiger Schwinger bezwungen. Gespannt wartete Nötzli auf seinen letzten Gegner. Die Einteilung honorierte Reto Nötzlis hervorragende morgendliche Leistung, denn mit dem eher unbekannten Romand Sandro Baliman erhielt der Höfner die wohl angenehmste Aufgabe aller zugeteilt. Aber jeder Gegner muss zuerst bezwungen werden, Nötzli blieb konzentriert und erledigte seine Aufgabe souverän. Mit seinem vierten Sieg holte sich der Höfner seinen sechsten Stooskranz im glänzenden dritten Rang.
Joel Kessler erlebte am Stoosschwinget in Ibach eine gefühlsmässige Achterbahn. Das Anschwingen war mit dem Remis gegen Andreas Odermatt und dem Sieg gegen Roger Müller ansprechend. Doch danach musste der Märchler im dritten Gang gegen den Eidgenossen Rene Suppiger und im vierten Gang gegen den jungen Westschweizer Romain Collaud untendurch. Mit einem schönen Sieg im fünften Gang gegen den zähen Berner Dominik Zangger brachte sich Kessler zurück ins Rennen. Mit einer abschliessenden Maximalnote wäre der Kranz auf sicher. Doch Kessler traf im entscheidenden Gang auf den völlig entfesselten Jan Wittwer und musste Sieg und Eichenlaub dem Berner überlassen.
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4 Auszeichnungen für den SKMH beim Abendschwinget in Weggis
Endlich wieder ein Schwingfest für alle

Lang ists her. Erstmals seit dem Herbstschwingertag Unteriberg 2019, fand mit dem vom SK Küssnacht organisierten Abendschwinget Weggis vom letzten Freitag endlich wieder ein Schwingfest für alle Aktivschwinger statt. Der 20jährige Mythenverbändler Eidgenosse Michael Gwerder wurde seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte im Schlussgang den Vorderthaler Adrian Steinauer.
Die Teilnehmerzahl war mit 44 Schwingern noch nicht riesig, aber die Tatsache, dass vom jungen Nichtkranzer, bis zum Kranzer und Eidgenossen alle Schwinger wieder am gleichen Fest mittun durften, erfreute doch sehr. Der SKMH hatte mit sieben Schwingern ein ansehnliches Aufgebot am Start. So richtig gut im Schuss war noch keiner, aber in erster Linie ging es auch darum mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern zu können, bevor die Kranzfeste beginnen.
Im vierten Rang klassierte sich Reto Nötzli als bester Ausserschwyzer im vierten Rang. Nötzli verlor zuerst gegen den späteren Sieger Gwerder, danach holte der Höfner vier Siege und ein Remis. Janik Keller, Joel Kessler und Ueli Hegner fanden mit ausgeglichenen Notenblättern im elften Rang gerade noch im letzten Auszeichnungsrang Unterschlupf. Von Alex Huber, Stefan Gemsch und Damian Ulrich hätte man mehr erwarten dürfen als sie gezeigt haben. Sie verpassten die Auszeichnungen deutlich.
Alles in allem waren die Leistungen der Ausserschwyzer noch nicht gerade berauschend, sie müssen im Hinblick auf die folgenden Kranzfeste noch einen gehörigen Zacken zulegen um am Eichenlaub schnuppern zu können.
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Benjamin Züger erschwingt die Auszeichnung im Melchtal

Das sehr gute organisierte Rangschwinget der Jungaktiven Sarnen fand am Samstag im Melchtal statt. Vom Schwingklub March-Höfe traten zu diesem Rangschwinget drei Athleten an. Insgesamt nahmen 62 Innerschweizer Jungaktive teil. Im Schlussgang standen sich Lukas von Euw und Marc Lustenberger gegenüber. Den Schlussgang entschied Lukas für sich und feierte den Tagessieg mit fünf Siegen und einem gestellten Gang.

Im sehr guten achten Rang klassierte sich der Aussersschwyzer Benjamin Züger. Er startete sehr gut in den Tag mit dem Sieg gegen Philipp Rohrer. Im zweiten Gang trennte er sich gegen Silvan Gisler ebenwürdig und noch vor dem Mittag musste er das Sägemehl von Christoph Waser vom Rücken wischen lassen. Nach dem Mittag drehte er nochmals auf und bodigte Silvan von Flüe und Moritz Bachmann. Im fünften Durchgang trennte er sich nochmals resultatlos gegen Lars Mehr. Mit diesem Notenblatt reihte er sich unter die Auszeichnungsgewinner.

Knapp hinter den Auszeichnungsrängen platzierte sich Simon Bürgi aus Feusisberg. Ihm lief es nicht ganz nach Wunsch, so wies er am Abend zwei Siege, zwei Niederlagen und zweimal trennte er sich ebenwürdig von seinen Gegnern.
Mit einer leichten Verletzung musste Lukas Hüppin den Wettkampf im dritten Gang beenden. Wir hoffen, dass er die Verletzung schnell ausheilen kann und am Pfingstmontag voller Energie in den Wettkampf steigen kann.
Alle drei Athleten werden am Pfingstmontag falls möglich am Start am eigenem Jungschwingertag stehen. Wir wünschen allen Athleten vom Schwingklub March-Höfe am eigenem Fest viel Erfolg.
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Luzerner Rangschwinget Ruswil (Schwinghalle), 25.04.2021
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Frühjahrsschwinget Ibach (ohne Zuschauer)
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Bericht GV 2020

Briefe zählen, statt starke Arme heben

So langsam neigt sich das Jahr 2020 dem Ende zu und das Sprichwort «Schaltjahr – Galtjahr» trifft zu hundert Prozent auf das verflossene Jahr hinzu. Das Corona-Virus und seine damit verbundenen Auswirkungen drückt in allen Belangen jedem Vereinsleben seinen Stempel drauf. So musste auch der Schwingklub March-Höfe (SKMH) schweren Herzens auf eine normale Durchführung der 89. Generalversammlung verzichten und sie stattdessen brieflich durchführen lassen.

Am Freitagabend traf sich nun der Kern-Vorstand des SKMH unter der Leitung des abtretenden Präsidenten Josef Holdener um die GV 2020 auszuzählen. 88 Mitglieder studierten die ihnen zugesandten Unterlagen und beteiligten sich aktiv an der brieflichen GV, wovon sämtliche Fragebögen korrekt ausgefüllt wurden. Als erstes wurden die Jahresberichte des Präsidenten Josef Holdener, des technischen Leiters Kilian Hasler und des Jungschwingerleiters Martin Ulrich ausgewertet. Sie wurden alle einstimmig genehmigt. Die sportlichen Jahresberichte werden zweifelsohne geschichtsträchtig sein. So konnten die Aktivschwinger nur am Hallenschwinget Niederurnen starten, wo Joel Kessler, sowie Pascal und Damian Ulrich Auszeichnungen gewannen. Danach war Schwingverbot. Noch schlimmer traf es die Jungschwinger, sie konnten an gar keinem Wettkampf starten. Dass die von Kassier Samuel Diethelm geführte Jahresrechnung 2020 nach einer Saison ohne eigene schwingerische Anlässe mit einem Defizit endet, lag auf der Hand. Die Jahresrechnung wurde im Vorfeld von den Revisoren Josef Fleischmann und Heribert Schuler geprüft und als korrekt befunden. Die offizielle Abnahme erfolgt aber erst an der GV 2021.

Führungswechsel im SKMH

Bei den Wahlen gab es einen Wechsel im Präsidium. Josef Holdener sehnt sich nach 17 Jahren im Vorstand, wovon zehn Jahre als Präsident, auf ruhigere Zeiten. Als sein Nachfolger wurde der bisherige Sekretär Reto Kümin einstimmig gewählt. Kümin wird den SKMH auch im Kantonalvorstand vertreten. Kilian Hasler wurde als technischer Leiter bestätigt und Daniel Schilter als neuer Sekretär gewählt. Im technischen Bereich gab es einen Systemwechsel. Die Ämter Jungschwingerleiter 2 und technischer Leiter 2 werden neu zusammengefügt in Koordinator Schwingen, dessen Hauptaufgabe es ist, die jugendlichen Schwinger in der oft schwierigen Zeit des Übertritts zu den Aktiven zu begleiten. So soll verhindert werden, dass in dieser Zeitspanne übermässig viele Abgänge vorkommen. Für diese anspruchsvolle Aufgabe wurde Mathias Gemperli mit einem Glanzresultat gewählt. Der restliche Vorstand wurde für weitere zwei Jahre bestätigt und Paul Kistler ersetzt Josef Fleischmann als Revisor. Die OK Präsidenten Balz Ulrich, Mathias Gemperli und Benno Züger wurden einstimmig bestätigt und ab 2021 wird Stefan Gemsch für den SKMH als neuer J+S Coach im Einsatz sein.

Die Schwinger Samuel Steiner Vorderthal, Michael Steiner Pfäffikon, Mathis Bamert Tuggen und Cyrill Spiess Freienbach wurden neu in den SKMH aufgenommen, Austritte gab es keine zu verzeichnen. Als Freimitglieder wurden Philipp Fleischmann, Remo Föhn, Florian Mettler und Mathias Gemperli ernannt. Der frisch gebackene Präsident Kümin überreichte seinem Vorgänger Holdener im Namen des SKMH ein kleines Präsent und bedankte sich bei ihm für die jahrelang geleistete Arbeit.

SKMH im Trägerverein ESAF 2025 Glarnerland+ vertreten

Die Tatsache, dass sich der Glarner Kantonale Schwingerverband für das Eidgenössische Schwingfest 2025 bewirbt, ergab im Vorfeld einigen Gesprächsstoff. Von Anfang an war klar, dass der SKMH unsere Glarner Nachbarn bei diesem Vorhaben unterstützen will. Nach Absegnung aller oberer Instanzen im ISV, waren die Wege offen für eine aktive Unterstützung. Und so wurde ein absolutes Novum geplant, der Innerschweizer Schwingklub March-Höfe unterstützt verbandsübergreifend die Nordostschweizer Kandidatur ESAF 2025 Glarnerland+ mit der Teilnahme im Trägerverein. Das letzte Wort aber hatten die Mitglieder des SKMH. Und diese haben nun deutlich entschieden. 85 waren für eine Mitwirkung bei der Trägerschaft, zwei dagegen, bei einer Enthaltung. Diese überwältigende Mehrheit zeigte auf, dass der Vorstand des SKMH den richtigen Weg gegangen ist. Und als Vertreter des SKMH in die Trägerschaft wurde mit der Schwingerlegende Eugen Hasler dazu eine absolut würdige Person einstimmig gewählt. So besteht der Trägerverein für die Kandidatur ESAF 2025 Glarnerland+ definitiv aus dem Glarner Kantonalverband, SK Glarner Hinterland, SK Niederurnen, SK Mels, Schwingerverband Rapperswil und Umgebung und dem Schwingklub March-Höfe. Ob das ESAF 2025 im Glarnerland stattfindet, oder ob der Mitbewerber St.Gallen obenaus schwingt, entscheiden die Delegierten an der eidg. Abgeordnetenversammlung vom 6./7. März 2021. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ist entschieden, dass auch die AV brieflich durchgeführt wird. Den Glarner Schwingern wäre ein Erfolg mit Sicherheit gegönnt, die Infrastruktur, sowie fähige und willige Leute dazu wären jedenfalls vorhanden. Zudem ist noch nie ein Eidgenössisches im Glarnerland durchgeführt worden, derweil St.Gallen mit 1980 in der Neuzeit schon einmal zum Zuge kam.

Unsichere Saisonplanung
Das Arbeitsprogramm des SKMH für 2021 wurde ohne Gegenstimme angenommen. So stehen fürs neue Jahr wie gewohnt alle Klubanlässe auf dem Programm. Der Klubschwinget mit anschliessender Filmvorführung ist auf den 6. März angesetzt. Der Frühjahrsschwinget Pfäffikon auf Ostermontag 5. April, der Jungschwingertag Galgenen auf Pfingstmontag 24. Mai und der Herbstschwingertag Siebnen auf den 26. September. So gutgemeint und seriös das neue Jahr auch durchgeplant wurde, den Takt gibt momentan das Corona Virus und seine damit verbunden Auswirkungen vor. Zwar hat der Zentralvorstand des eidgenössischen Schwingerverbands im Oktober das oberste Gebot «Schwingfeste 2021 zu hundert Prozent ja» herausgegeben. Der ZV will die Klubs 2021 in die Pflicht nehmen alle Schwingfeste durchzuführen, egal ob mit oder ohne Zuschauer. Doch bevor sich die Corona Situation in unserem Land nicht bessert, ist das eher ein gutgemeintes Wunschdenken. Die bittere Realität sieht anders aus. So sind der beliebte Berchtoldsschwinget Zürich vom 2. Januar, sowie mehrere Hallenschwingfeste im Februar bereits abgesagt worden. Es bleibt allen Schwingern wohl oder übel nichts anderes übrig, als sich in Geduld, Disziplin und Sorgfalt im täglichen Leben zu üben.
HRU
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1. Training Haslenstrasse Schübelbach
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Eigentlich war geplant, das Andy am Frühjahrsschwinget in Pfäffikon SZ seinen Abschied gibt. Da dieses leider nicht stattfinden kann hat sich Andy entschieden sein letzes Fest am Herbstschwingertag in Siebnen am 27. September zu machen.
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Hallenschwinget Niederurnen 16.02.2020

Drei Auszeichnungen in Niederurnen

Am bestens organisierten Hallenschwinget in Niederurnen zeigte der Glarner Eidgenosse Roger Rychen eine bärenstarke Leistung und siegte verdient mit dem seltenen Punktemaximum von 60 Punkten. Im Schlussgang bezwang der Glarner im Eidgenossenduell nach gut zwei Minuten Willi Graber mit Kreuzgriff und konnte so seinen sechsten Sieg in Niederurnen feiern. Unter den gut 60 Schwingern waren auch zehn vom Schwingklub March-Höfe am Start, davon konnten sich drei in den Auszeichnungsrängen klassieren.
Wie beliebt der auf Ringermatten ausgetragene Hallenschwinget ist, zeigte die Tatsache, dass die Sporthalle randvoll gefüllt war. Die zahlreichen Zuschauer konnten viele spannende Kämpfe erleben und hatten das Privileg den sympathischen Berner Willi Graber noch einmal in Aktion zu sehen. Der äusserst erfolgreiche Worblenthaler Eidgenosse wird anfangs April am heimischen Hallenschwinget in Bolligen seine lange Karriere beenden. Wie beliebt Graber bei den Schwingerfans ist, zeigt die Tatsache, dass er bei der Rangverkündigung von den Zuschauern ausgiebig gefeiert wurde.

Von den zehn Ausserschwyzer Schwingern klassierte sich Joel Kessler (Siebnen) im guten vierten Rang. Der Märchler konnte eines der stärksten Notenblätter des Teilnehmerfeldes vorweisen, so hatte er gegen fünf Kranzschwinger anzutreten. Zu Beginn wurde Remo Büchler sicher bezwungen. Im zweiten Gang trennte sich Kessler vom talentierten Berner Nachwuchsmann Adrian Walther unentschieden. Mit den Siegen gegen Christian Zaugg und Christian Schnyder beförderte sich Kessler in die Spitzengruppe. Dies bescherte ihm im fünften Gang den Tagessieger Rychen als Gegner. Gegen den Eidgenossen gab es eine rasche Niederlage. Mit dem Bündner Michael Fontana machte Kessler zuletzt kurzen Prozess und kam so zu seinem vierten Sieg. Somit belegte Kessler den ausgezeichneten vierten Schlussrang.

Pascal Ulrich (Buttikon) hatte zu Beginn noch Sand im Getriebe. So stellte er zum Auftakt gegen Christoph Kirchmeier und verlor gegen Manuel Lüthi. Doch mit zwei Siegen gegen Dorian Heierli und Sämi Horner machte der Märchler wieder Boden gut. Im fünften Gang trennte sich Ulrich gegen den Berner Kranzer Alfred Graber in einem turbulenten Gang als gleich stark. Und mit dem abschliessenden Erfolg gegen Beni Rhyner sicherte sich Ulrich die Auszeichnung im fünften Rang.
Damian Ulrich (Galgenen) startete mit einem schnellen Sieg gegen Dorian Heierli. Im zweiten Gang musste sich Ulrich trotz anfänglicher Siegeschancen von Michael Fontana bezwingen lassen. Im dritten Gang war der Märchler zu wenig aufmerksam und musste sich Mario Tschudi beugen. Mit zwei Siegen gegen Sven Schrepfer und Christoph Kirchmeier, arbeitete sich der Märchler wieder nach vorne. Im letzten Gang traf Ulrich auf Michael Steiner. Ulrich kam gegen den erfahrenen Ostschweizer gleich zu mehreren guten Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Zuletzt musste sich der Märchler der Routine seines Gegners beugen. Durch diese Niederlage verpasste Ulrich eine bessere Klassierung und holte sich die Auszeichnung im elften Rang.
Stefan Gemsch (Galgenen) und Benjamin Züger (Wangen) konnten ebenfalls noch um die Auszeichnung schwingen. Doch Gemsch verpasste diese durch eine abschliessende Niederlage und Züger durch ein Remis. Ebenfalls im Einsatz standen David Solenthaler, Silvan Krieg und Lukas Hüppin. Alexander Schnellmann und der Kranzer Ueli Hegner mussten in aussichtsreicher Position den Wettkampf verletzungshalber abbrechen.
HRU
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Thedy Waser bleibt Technischer Leiter des Innerschweizer Schwingerverbands

Der Nidwaldner Thedy Waser gewinnt die Kampfwahl für das Amt des Technischen Leiters des Innerschweizer Schwingerverbands. Mit Kritik wird an der Delegiertenversammlung dennoch nicht gespart.

Es dauerte nicht lange am Samstagmorgen im Mythenforum in Schwyz, bis Thedy Waser ein erstes Mal angegriffen wurde. Unter Traktandum 3 von 14 musste er, der Technische Leiter des Verbands, seinen Jahresbericht vortragen. Waser fasste das vergangene Jahr sportlich zusammen und hob einzelne Schwinger hervor, die Besonderes geleistet hatten. Soweit, so unspektakulär.

Kaum war Waser fertig, meldete sich der Luzerner Bruno Stofer, früher Technischer Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbands, zu Wort. «Ich erwarte von einem technischen Bericht etwas mehr als nur Ehrungen», sagte er. Der Versammlung schlage er deswegen vor, über die Annahme von Wasers Bericht abzustimmen. Die Versammlung nahm den Bericht jedoch mehrheitlich an – ein erster Etappensieg für Waser.

Die Luzerner machten in Schwyz früh klar, dass sie genug haben von Thedy Waser. Seine Versprecher blieben in der Luzerner Ecke des Saals nie unkommentiert. Schon im Januar hatten die Luzerner bei ihrer eigenen Delegiertenversammlung einstimmig entschieden, dass sie René Riedweg, ihren eigenen Technischen Leiter, gegen Waser ins Rennen schicken würden.

Ein hartnäckiger Vorwurf an Waser bezieht sich auf seine Arbeit in der Einteilung. Wegen seiner reservierten Art fehle ihm das Durchsetzungsvermögen, heisst es. Waser wurde deshalb mitverantwortlich gemacht, dass beim «Eidgenössischen» in Zug kein Innerschweizer gewann. Ebenfalls in die Verantwortung wurde Teamcoach Tom Burch genommen. Er hätte an diesem Samstag abgewählt werden sollen. Zu dieser Abwahl kam es aber erst gar nicht, der ISV beendete die Zusammenarbeit mit Burch bereits vor der Delegiertenversammlung.

Doch die Luzerner waren nicht alleine. Auch andere wollten nicht mehr mit Waser weitermachen. So stand der Schwyzer Christian Grab, der Bruder von Martin Grab, ans Rednerpult und sagte: «Wir müssen einen fähigen Mann in der Einteilung haben. Einer, der alle gleich behandelt. Ich unterstütze René Riedweg ganz klar.» Riedweg selbst stellte sich selbstbewusst vors Mikrofon: «Mein Rucksack ist gefüllt mit taktischem Geschick. Mit der Fähigkeit, strategisch zu denken, einzuteilen und zu kombinieren. Diesen Rucksack stelle ich gerne den Innerschweizer Schwingern als Dienstleistung zur Verfügung.»

So offen die Wahl schien, so klar fiel sie Minuten später aus. Von 162 Stimmberechtigten wählten 89 Thedy Waser, 66 René Riedweg, der Rest war leer oder ungültig. Seit sechs Jahren ist Waser bereits Technischer Leiter, drei weitere werden nun hinzukommen.

Das Resultat verdeutlicht letztlich, wie der Schwingerverband gespalten ist. ISV-Präsident Peter Achermann sagte: «Wenn alle einen Schritt aufeinander zugehen, kommen wir weiter.» Ob die beiden Lager aufeinander zugehen können, wird sich zeigen. Am Samstag gab die Schwingerfamilie jedenfalls kein geeintes Bild ab.
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Delegiertenversammlung des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbandes

Die Kampfrichter für die diesjährigen Kantonalen und das Innerschweizerische in Ibach SZ wurden bekannt gegeben. Für das Eidgenössische Jubiläumsschwingfest in Appenzell ist Ueli Suter (Schwingerverband am Mythen) als Schwyzer Kampfrichter vorgesehen.

Am 1. Februar findet die ISV-DV im Mythenforum in Schwyz statt. Dabei steht u.a. die Wahl des TK-Chefs Thedy Waser für drei weitere Jahre an. Es geht weiter um Statutenänderungen. Weiter: Der Luzerner Kantonalverband wird an der DV laut dem ISV-Vertreter René Schelbert ein Antrag stellen. Schelbert gab dazu folgende Erläuterungen ab: Es gab leider Auseinandersetzungen zwischen Tom Burch und den Luzernern. Die Luzerner waren nach dem ESAF mit nur zwei Kränzen nicht zufrieden. Der gegenseitige Umgang war nicht immer anständig. Die Innerschweizer Schwinger, welche am ESAF teilnahmen, wurden anschliessend zur Aussprache eingeladen. 21 Schwinger sprachen sich für eine Weiterarbeit mit Burch, 42 Schwinger dagegen aus. Der ISV-Vorstand führte weiter eine Analyse durch, und will das gestartete Projekt 16-19-22 weiterverfolgen. Burch soll dabei nur noch für die Athletik zuständig sein, und vom Schwing-Training abgezogen werden. Weiter möchte der ISV in Zukunft klarer kommunizieren, und hat ein Konzept ausgearbeitet. Und: Der ISV-TK Thedy Waser möchte nochmals für drei Jahre antreten. Die Luzerner fordern in ihrem Antrag aber, dass der TK nur für ein Jahr gewählt werden soll. Burch soll durch eine andere Person ersetzt werden. Die Luzerner möchten dabei den Willen der Schwinger umsetzen. Schelbert meinte abschliessend, dass es um Machtspiele, und nicht um die Sache geht. Der Schwyzer Kantonalvorstand hat deshalb den Luzerner Antrag einstimmig abgelehnt, weil demzufolge Thedy Waser nur für ein Jahr gewählt werden soll.

Präsident Ivan Besmer erläuterte weiter, dass man die Luzerner verstehe. Dass die Vorgehensweise der Luzerner aber nicht der richtige Weg sei. Dann wurde die Diskussion unter den Delegierten eröffnet. Einige ergriffen das Wort und gaben kritische Kommentare ab. Dabei ging es um Kompetenzen, und was die Schwinger wollen und nicht. Weiter ging es auch um die Rolle des ISV-Verbandssponsors „Leister“. Diese wurde kritisch hinterfragt. Besmer schlug vor, dass weitere kritische Stimmen dies an der ISV-DV kundtun sollen.

Unter dem Traktandum Ehrungen wurden die ESAF-Zug-Eidgenossen Mike Müllestein, Michael Gwerder und Alex Schuler geehrt. Der vierte Eidgenosse in Zug, Christian Schuler, musste sich leider entschuldigen. Des Weiteren wurden die beiden zurückgetretenen Eidgenossen Andreas Ulrich und Bruno Nötzli geehrt.

Marcel Ochsner, Armin Niederöst, Christian Grab und Armin Aufdermaur wurden zu Ehrenmitgliedern des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbandes vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Für die vier Ehrenmitglieder wurden stimmungsvolle Laudatios gehalten.

Nach den Ehrungen trug der Jodelklub Brunnen mit zwei Jodelliedern, u.a. „Bergarve“, eine weitere stimmungsvolle Darbietung vor.

Unter dem Traktandum „Verschiedenes“ wurde das Wort an Daniel von Euw, dem Vize-OK-Präsidenten fürs diesjährige ISAF, erteilt. Von Euw hatte an den ISV-Vorstand als erstes einen Vorschlag: Sie sollen doch den ehemaligen Schwyzer TK-Chef Fidel Schorno zum neuen ISV-TK-Chef wählen. Anschliessend orientierte er über den Stand der Vorbereitungsarbeiten fürs Innerschweizerische, welches in 175 Tagen auf der Anlage im Wintersried über die Bühne gehen soll. Das Brutto-Budget ist auf 1.75 Millionen Franken veranschlagt. Das einheimische Gewerbe soll berücksichtigt werden, und die Gabensammlung ist in vollem Gange. Von Euw meinte weiter, dass sich die Innerschweizer Schwinger Mühe geben sollen, damit der schöne Siegermuni „Hubi“ in der Region bleiben kann. Weitere Informationen können auf der schön gestalteten Homepage ISAF2020.ch entnommen werden.

Besmer informierte zudem über folgendes: 2023 feiert der Schwyzer Kantonalverband ihr 100 Jahr-Jubiläum. Eine Jubiläumskommission ist bereits bestimmt, um die Feierlichkeiten schon ab diesem Jahr vorzubereiten. Der Verbandsfotograf Hansruedi Ulrich hat wieder ein schönes Fotobuch erstellt. Die nächste DV findet am 9. Januar 2021 auf dem Verbandsgebiet der Einsiedler Schwinger statt.

Um 22.36 Uhr konnte Iwan Besmer nach einer kurzen Schlussrede samt Danksagung die Delegierten-Versammlung als beendet erklären.
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SKMH GV 2019 geehrte: für fleissigen Trainingsbesuch: Hegner Ueli, Huber Alex,Schilter Daniel, Kessler Joel. Zum Veteran: Keller Rolf. zum Freimitglied: Nötzli Reto.


Schwingklub March-Höfe ist gefordert

Am Samstag 14. Dezember hielt der Schwingklub March - Höfe (SKMH) im Freizeitpark Erlenmoos in Wollerau seine 88. ordentliche Generalversammlung ab. Der Saal war gut gefüllt als Präsident Josef Holdener nach einem währschaften Znacht die anwesenden 83 Mitglieder begrüsste und die GV eröffnete. Gekonnt führte Holdener durch die Versammlung und ein Traktandum nach dem Andern wurde abgehandelt. Es war ein ruhiges Jahr, in dem die drei bestens gelungenen sportlichen Klubanlässe Frühjahrsschwinget Pfäffikon, Jungschwingertag Galgenen und Herbstschwingertag Siebnen bei schönstem Wetter die Höhepunkte waren. Es war aber auch ein Jahr in dem man sich wieder von vier treuen Klubmitgliedern für immer verabschieden musste. Zu Ehren der lieben Verstorbenen erhob sich die Versammlung von den Sitzen.

Im Rückblick auf das verflossene Jahr konnten Präsident Holdener, die technischen Leiter Kilian Hasler (Aktive) und Martin Ulrich (Jungschwinger), sowie die Kassiere Samuel Diethelm (Vereinskassier) und Hans Kessler (Herbstschwingertag Siebnen) von einem ereignisreichen Jahr berichten. So wurden bei den Aktiven 11 Kränze, sowie 47 Auszeichnungen (zwei Schlussgangteilnahmen) errungen. Am meisten Kränze holte sich Reto Nötzli mit sechs Exemplaren, vor Ueli Hegner mit zwei, sowie Joel Kessler (Schlussgangteilnahme Schwyzer), Andreas Höfliger, sowie Dominik Streiff mit je einem Kranz. Am meisten Auszeichnungen (neun) holte sich Dominik Streiff vor Ueli Hegner (acht), Reto Nötzli und Joel Kessler (je sechs). Mit Bruno Nötzli trat eine wertvolle Teamstütze nach erfolgreicher Karriere verletzungshalber viel zu früh zurück. Der Höfner Turnerschwinger darf 30 Kränze, wovon ein eidgenössischer Kranz sein Eigen nennen. Bei den Jungschwingern gab es 107 Auszeichnungen (sechs Festsiege und 16 weitere Schlussgänge). Am erfolgreichsten waren Alexander Schnellmann mit 13 Auszeichnungen vor David Solenthaler und Roman Müller (12), sowie Benjamin Züger (elf).

Bei Mutationen konnten zehn Mitglieder in den Verein aufgenommen werden, sie alle wurden von Präsident Holdener mit den Klubstatuten beschenkt. Dem gegenüber stand ein Austritt. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich der Mitgliedergesamtstand minim.

Im schönsten aller Traktanden, Ehrungen, wurden zuerst Aktivschwinger die mehr als 40-mal trainiert haben, mit einem Zinnbecher geehrt. Am meisten trainierte Joel Kessler mit 48 Einheiten im Sägemehl. Weitere Bechergewinner waren Ueli Hegner, Alex Huber und Daniel Schilter. Weiter wurde Reto Nötzli nach 15jähriger Vereinszugehörigkeit zum Freimitglied ernannt. Und als Höhepunkt wurde Rolf Keller als verdienter Klubveteran geehrt.

Weiter hiess es die Weichen zu stellen für die Saison 2020. So wurden die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt und dass Arbeitsprogramm der Klubanlässe bestimmt. So werden 2020 der Frühjahrsschwinget Pfäffikon am Ostermontag 13.4., der Jungschwingertag Galgenen am Pfingstmontag 1.6. und der Herbstschwingertag Siebnen am 27.9. stattfinden.

Unter Verschiedenem informierte Josef Holdener, dass das Schwyzer kantonale Schwingfest 2022 voraussichtlich in Galgenen stattfinden werde.

Finanziell steht der Schwingklub auf gesundem Fundament und auch die Organisation von Anlässen klappt immer tadellos. Trotzdem stehen für den SKMH düstere Wolken am Horizont. Grund dafür ist der stetige Schwund an Aktivschwingern. Ein nahezu unbegreifliches Phänomen. Den Jungschwinger wären genügend da. Trotzdem tun sich viele Jugendliche beim Übertritt zu den Aktiven schwer und springen leider vom Schwingsport ab. Hier ist der SKMH ernsthaft gefordert um diesem Trend entgegenzusetzen. Dieses Thema führte zu einigen ersthaften Diskussionen. Veteranenobmann Göpf Niederberger informierte die Versammlung wiederum ausführlich über die jährlichen Verteranenaktivitäten.
Das letzte Wort hatte wie immer Präsident Holdener indem er allen eine fröhliche Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr wünschte und mit diesen Worten die Versammlung schloss.
HRU
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Der Höfner Bruno Nötzli hat seinen Rücktritt erklärt. Seit seiner schweren Knieverletzung, die er sich am Rigi-Schwinget 2017 zuzog, bestritt Nötzli keine Wettkämpfe mehr.


Bruno Nötzli gewann 2009 in Le Mouret den Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag. Dies nachdem drei Jahre zuvor sich bereits sein älterer Bruder Reto beim Jahrgang 1989 den Sieg am ENST holte. Der grösste Erfolg von Nötzli war sicherlich der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest 2013 in Burgdorf. Dazu genügte ihm im achten Gang gegen Michael Bless ein Gestellter. Drei Jahre später in Estavayer-le-Lac wurde der Schwyzer am zweiten Tag sehr hart eingeteilt und fiel am Ende um 0,25 Zähler aus den Kranzrängen.

Sieg am Luzerner
Seinen einzigen Kranzfestsieg feierte der 27Jährige am Luzerner Kantonalen 2017 in Malters, wo er in der Endausmachrung Marco Fankhauser bezwingen konnte. Am eigenen Kantonalen stand er zwei Mal im Schlussgang. 2010 in Lachen musste er Christian Schuler den Sieg überlassen, 2014 in Muotathal unterlag er Andreas Ulrich. Des weiteren gewann der Landwirt sechs regionale Anlässe, darunter als Bedeutendster 2016 den Allweg-Schwinget ob Stans. Total gewann der Landwirt vom Schwingklub March/Höfe 30 Kränze, davon 1 Eidgenössischer, 6 Bergkränze und 4 an Teilverbandsanlässen.

Fünf Siege auf der Rigi 2017
Auf der Rigi 2017 folgte ein Schwingfest, dass noch lange zu reden gab. Mit fünf gewonnenen Gängen drückte Nötzli dem Fest den Stempel auf, doch im Schlussgang gegen Joel Wicki verletzte sich der Schwyzer am Knie und konnte das Fest nicht fortsetzen. Als Ersatz musste Sven Schurtenberger unter der Dusche hervor, als Gegner von Wicki in den Ring. In diesem Duell verletzte sich beim entscheidenden Wurf des Rottalers auch noch Wicki. Nötzli erhielt mit fünf gewonnenen Gängen den Ehrenkranz.

Nach dem Nötzli-Rücktritt sind es aktuell 62 aktive Eidgenossen. Die Berner stellen 18 Eidgenossen, knapp vor den Inner- und Nordostschweizern ( je 17). In der Nordwestschweiz sind sieben Eidgenossen aktiv, in der Südwestschweiz drei.
Quelle: Schlussgang
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